FOTOGRAFIE. RaumMannSerie.

RaumMann 2.1 - Vernissage am 08. Juli 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vernissage von RaumMann 2.1: Samstag, der 08. Juli 2017

Im ehemaligen Kiosk an der Südallee in Trier; ab 18.00 Uhr!

 

In der EPG Bühne, ein ehemaliger Kiosk in unserer Stadt, werde ich ab nächstem Samstag, 6 Wochen lang Männer der 2. RaumMann Generation, ausstellen. Laut Wetterbericht soll es ein toller Sommertag und - abend werden, und so hoffe ich mit vielen RaumMännern, Freunden und Kunstinteressierten eine Vernissage der besonderen Art zu feiern. Ich finde, dass dieser Ort einen besonderen urbanen Charakter hat und dies ein Ausstellungsort für ALLE ist. 

So werden die nächsten Wochen 23 RaumMänner diesen öffentlichen Raum bewohnen und hoffentlich viele Fussgänger erreichen.

Ich freue mich sehr auf Euren Besuch!  Lasst uns feiern mit schöner Musik und FotoKunst mitten im Herzen von Trier.

ART TALK mit der Fotojägerin am 18.03.2017

ART TALK
Nächsten Samstag wird getalkt mit der Fotojägerin Simone Busch. Das Gespräch wird am Orte der aktuellen RaumMann Ausstellung stattfinden: in der Steipe im Herzen Triers. Inmitten Ihrer Männer-Portraits wird sich die Künstlerin Rede und Antwort über ihr Projekt stellen. 
Gerne wird sie über ihre Arbeit, die Entstehung und Entwicklung dieser Männer-Portrait-Reihe. Gewiss wird es die ein oder andere Anekdote über die besonderen Shootings geben. 
Ein gemütliches Künstlergespräch bei Kaffee und Tee.
Also kommen und weitersagen!
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Die Fotojägerin erzählt über ihre Arbeit, ihre Philosophie zur Fotografie und über die Fotoserie RaumMann beim OK54.

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Vernissage RaumMann 2.0 - Wunderbare Eröffnung! Zur Freude der zahlreichen Besucher: Es waren ganz viele RaumMänner in echt dabei. Bilder der Vernissage:

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RaumMann 64 - Markus Freudenreich

RaumMann 64: Markus Freudenreich

Die letzten werden die ersten sein. So darf Markus sich darüber freuen, zunächst der letzte RaumMann der zweiten Generation zu sein. Wie auf dem Teaserfoto zu sehen ist, war unser Shootingtermin in der kuscheligen Adventszeit bei Markus und seiner Frau Verena zuhause. Die beiden wohnen noch nicht allzu lange in ihrer derzeitigen Altbauwohnung in der Nähe der Gleise. Und bei unserem Treffen, konnte ich sehen wieviel Arbeit und Liebe die beiden in ihr neues Heim gesteckt haben. Ich kenne das Graphiker Paar schon seit einigen Jahren durch „Die Kreativen“ Trier, welche sie in ihrer kargen Freizeit organisieren. Mittlerweile gibt es für die einmal im Monat stattfindenden Treffen ein Stammlokal: das „La Tienda“ in der schönen Eberhardstraße in Trier Süd. In der Regel stellt ein Kreativer sich und seine Arbeit den anderen vor. Und so habe ich schon einige interessante Trierer Künstler und Freiberufler kennenlernen dürfen. Auch ich selbst habe mich und meine Arbeit letztes Jahr im Februar vorgestellt. Ein Teil war natürlich meine RaumMann Serie. Ich glaube es war sogar an diesem Abend, dass ich Markus als möglichen Kandidaten für die zweite Runde gefragt habe und er sagte sofort zu. Ich finde, dass auch er ein besonderer Mensch in Trier ist und hoffe, dass dies auf dem Foto dem Betrachter ins Auge fällt.

Markus ist ein waschechter Trierer und seiner Heimat stets treu geblieben. Seine Ausbildung als Werbegestalter hat er in Wittlich absolviert und ist inzwischen Senior Art Director in einer Trierer Werbeagentur.

Unser Shooting fand im Bürobereich von Markus statt. Ich konnte auf dem Bild, wie zu erkennen, mit leichten Reflexionen in der Glaswand spielen. Sein Interesse an Design und  seine Fußballleidenschaft wollte ich mit in die Inszenierung nehmen. Verena und Markus haben wunderschöne alte Stühle, von denen jeder ein Einzelstück ist und teilweise restauriert werden musste.

„Sehr ungewohnt könnte man unser Treffen zum Shooting umschreiben – vor allem deswegen, da ich berufsbedingt eher die Perspektive hinter der Kamera kenne und schätze. Da ich sehr beeindruckt von Simones Durchhaltevermögen und dem Konzept an sich bin, habe ich mich beim Shooting schnell vor der Kamera eingelebt und wohl gefühlt. Und ehrlich – dass gerade auch ich in die endgültige Auswahl der Trierer Raummänner gelangt bin – hat einem dann natürlich auch etwas geschmeichelt.“ Zitat Markus

RaumMann 64 - der zunächst letzte Artikel über einen RaumMann. Am 17. Februar die beginnt die Ausstellung RaumMann 2.0 in der Steipe in Trier und man darf sich auf 40 Herren der ersten Reihe und 24 neue RaumMänner freuen. Und Markus ist dabei und hoffentlich sehen wir uns auf der Vernissage wieder.

 

 

 

 

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RaumMann 63 - Tobias Hött

RaumMann 63: Tobias Hött

 

Tobias ist der ältere von zwei Söhnen von Walter Hött. Ein Name, der seit fast 80 Jahren von den Trierer Fassaden nicht wegzudenken ist. Ein echter Trierer also, der inzwischen in Köln lebt und arbeitet und immer wieder gerne nach Hause kommt. Tobi ist beruflich im Gegensatz zu seinem Bruder Nicolas nicht in die Fußstapfen seines Vaters getreten und tauchte in die Theorie der Kunstgeschichte und Medienwissenschaften an der Uni Trier ein. Schon während des Studiums fing er an, sich in der Fernsehlandschaft Kölns umzusehen und begann, an den Wochenenden für Fernsehformate zu arbeiten.

Inzwischen hat der Kunsthistoriker für viele bekannte TV-Formate gearbeitet: „DSDS“, „Das Supertalent“ und „Das Perfekte Dinner“ sind nur einige Beispiele. Aktuell leitet er die Castingabteilung einer der größten Fernsehproduktionsfirmen in Deutschland, die zum Beispiel „Wer wird Millionär“, „Big Brother“ oder „Hot oder Schrott“ produziert. Die Auswahl der geeigneten Kandidaten zu treffen ist eine spannende und wichtige Aufgabe, denn ohne Kandidaten keine Sendung. Sein großes Interesse an der Kunst kommt nicht zu kurz: Für die Reinhard-Heß-Retrospektive im Kurfürstlichen Palais war Tobias Hött 2009 als Kurator tätig. Mit seinem Vater Walter Hött organisierte er 2013 die Jakob-Schwarzkopf-Ausstellung im Kunstverein Trier Junge Kunst. Seit letztem Jahr betreibt er den Blog „Zeit für Kunst“ mit der dazugehörigen Ausstellungsreihe, in der er die Werke von Nachwuchskünstler in kleinen Ausstellungen präsentiert und verkauft. Und auch für seine Heimatstadt Trier ist das nächste Projekt bereits in Planung.

Ich bin sehr froh darüber, dass ich Tobias vor einigen Jahren kennengelernt habe und wir unsere Freundschaft während diverser Köln-Besuche weiter vertiefen konnten. Er ist ein sehr vielseitiger, energiegeladener, ästhetischer Mann. Er reist gerne, hat einen sympathischen Freundeskreis und ist ein sehr gastfreundlicher und offener Mensch.

Ich mag seinen ausgewählten Stil, durch den sich seine Wohnung auszeichnet. Deswegen musste ich ihn auch in Köln in seinem Reich fotografieren. Aber dazu lasse ich Tobias zu Wort kommen, der mir folgende Worte zukommen ließ:

„Simone hatte mich bereits für die erste Runde der "RaumMänner" eingeplant und wir fanden keinen passenden Termin in Trier oder Köln. Und es sollte Köln sein, mein Wohnort und Umfeld und auch das erste „RaumMann“-Shooting außerhalb Triers. Also haben wir uns das Shooting für die 2. Runde vorgenommen und uns letzten Sommer in Köln vorbereitet: Simone war drei Tage zu Besuch: Wir gingen essen, haben mein Veedel erkundet, Freunde getroffen und haben zu fünft auf meinem kleinen Balkon gesessen, geredet, getrunken und gelacht. Wir standen in regem kreativen Austausch: Als Simone ein zweites Mal zu Besuch kam, war das Konzept für das Shooting längst fertig. So wurde es ein ebenso temporeicher wie lustiger Abend, der unsere Visionen wunderbar miteinander verschmolz.“

 

Nun habe ich tolle „RaumMann“-Fotos von Tobias schießen können. Und damit fängt unser kreativer Austausch erst an. Man darf gespannt sein, was wir beide auf künstlerischer Ebene in Zukunft noch aushecken werden.

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RaumMann 62 - Thomas Lichtenthal

RaumMann 62: Thomas Lichtenthal

Die kleine Graphikagentur von Thomas ist in der Karl-Marx-Straße zu finden. Sie trägt die gleiche Hausnummer, wie das Piranha, der schönsten Garage Triers, wo das allererste Shooting meiner Serie mit seinem Besitzer Peter stattfand. Schräg gegenüber hat ein weiterer RaumMann der zweiten Generation (Nummer 43) sein privates Fotostudio und im KM9 (Karl-Marx-Straße 9) fand Shooting Nummer 33 mit dem Künstler Laas Koehler und meine erste RaumMann Ausstellung statt. Ich merke, dass sich immer mehr im Karl-Marx-Viertel abspielt und sehr viele charaktervolle Herren dort ihrer Arbeit und Leidenschaften nachgehen. Meine Ausstellung RaumMann 1.0 war auch der Grund, wodurch ich den sympathischen Thomas kennenlernte. Er ist mit Laas aus dem KM9 gut befreundet und bringt dem Künstler auch mal einen lecker selbstgebrauten Kaffee in seinen Kunst-Spiel-Ausstellungs-Raum. Zudem ist Thomas in der Regel für das Design der Flyer zuständig. So bekam Thomas vor einem Jahr das Vergnügen, mir bei der Gestaltung meines Flyers für RaumMann 1.0 zu helfen. Wir waren uns schnell über das Design einig und ich bin heute noch sehr zufrieden über das Layout.

So verbinde ich Thomas ein Stückchen mit meiner ersten RaumMann Ausstellung und deswegen wurde er RaumMann 62! Er lebte seine ersten 16 Jahre im nahe gelegenen Waldrach. Dann ging es einige Zeit ins Schwabenländle, aber seit 2006 ist er wieder durch die Arbeit heimgekommen. Das Shooting machten wir selbstverständlich in seinem kleinen Arbeitsraum, die mittlerweile ein weiterer Herr, Stephan Hautmann als Bürogemeinschaft mit ihm teilt. Jener saß während unserem Shooting fleißig an seinem Arbeitsplatz und wurde einfach in die Inszenierung eingefügt, da er nun Teil von Thomas Lebenswelt ist. Einen kleinen süßen Hund Pauline oder auch Pauletti genannt, gibt es auch in Thomas Leben, welcher sein ständiger Begleiter ist und stundenlang brav im Körbchen in der Agentur liegenbleibt. Aber sobald Thomas Zeit hat, gibt es auch lange Spaziergänge zum aus toben.

Den sommerlichen Liegestuhl, auf dem Thomas sich auf dem RaumMann Foto entspannt, benutzt der Graphiker bei Müdigkeitserscheinungen für Power Napping, so dass er nach dem kleinen Schläfchen wieder frisch an den PC kann.

 

Diesen Artikel beende ich mit Thomas Lichtenthals Worte, die er mir nach dem Shooting schrieb: „Das Foto-Shooting lief anders ab, als ich es mir vorgestellt habe und gerade deswegen interessant. Danke liebe Simone, dass ich mit in der Reihe Deiner RaumMänner stehen darf.“ Und danke Dir, lieber Thomas, dass Du nun dabei bist!

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RaumMann 61 - Alexander Harry Morrison

RaumMann 61: Alexander Harry Morrison

Die Nummer 61 meiner RaumMann Serie ist der schottische Künstler Alexander, den ich vor ein paar Jahren auf einer Party mit vielen Künstlern aus Trier kennengelernt habe. Dann sind wir uns immer wieder auf Ausstellungen innerhalb der Stadt begegnet. So kam Alexander samt Familie auf meine Vernissage von RaumMann 1.0 und zeigte großes Interesse an meinem Projekt. Da er selbst auch ein charaktervoller Typ ist, wurde beschlossen, dass er auf jeden Fall bei der zweiten Shootingrunde dabei sein wird. Alexanders Frau freute sich auch sehr über diesen Plan und sie darf sich auf das Foto ihres attraktiven Mannes freuen.

Alexander Harry ist in Glasgow geboren und hat dort auch Malerei, Illustration und Printmaking studiert. Sein Weg führte ihn 1993 für ein Auslandssemester zum ersten Mal nach Trier. Dann wanderte er beruflich bedingt von Schottland nach Kiel und 2011 wieder ins schöne Trier, wo Alexander nun mit Frau und Kindern lebt und arbeitet. Er ist künstlerisch sehr aktiv und stellt seine Drucke, Malereien, Linolschnitte und Zeichnungen regelmäßig aus.

Als Raum wollte Alexander im Gebäude der Hochschule Trier für Kommunikationsdesign am Paulusplatz fotografiert werden. Denn dort hat er seit 2011 einen Lehrauftrag und bringt den Studenten unter anderem bei, wie man druckt. Aber er arbeitet in diesen Räumlichkeiten auch an seiner eigenen Kunst. Seine Fachgebiete sind „Originalgrafische Techniken“. Direkt im Eingangsbereich befindet sich eine historische Druckpresse, die für seine Arbeit bezeichnend ist, und dort machten wir unser Teaser-Foto. Das RaumMann Bild entstand unten im Keller, der gar nicht so dunkel und gruselig ist, sondern fotografische Highlights für mich eröffnete. Mitsamt einer Riesenbuchstaben Sammlung für den Buchdruck und weiteren Arbeitswerkzeugen von dem Engländer, inszenierte ich ihn in seinem spannenden Arbeitsraum.

 

Willkommen in meiner RaumMann Serie und ich freue mich besonders, einen Schotten ohne Dudelsack mit dabei zu haben. Und anstelle eines Kilts ist er hingegen meistens mit einer Cap und Chucks bekleidet.

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RaumMann 60 - Bernd Sauerborn

RaumMann 60: Bernd Sauerborn

 

„Über die Anfrage von Simone Busch, ob sie mich in den Kreis ihrer „RaumMänner“ mit aufnehmen dürfte, habe ich mich sehr gefreut, und so wurde das Shooting in den Räumen von „kunst+gegenstand“ ein sehr angenehmes und herzliches Erlebnis, zumal wir uns von einigen Begegnungen in der Trierer Kunstszene bereits kannten. Die Kreativität, Vielseitigkeit und Energie mit der Simone ihre Projekte angeht, haben mich dabei immer beeindruckt und ich bin mir sicher, dass RaumMann 2.0 ein voller Erfolg wird!“

Zitat Bernd Sauerborn

 

Mit meiner 60. Veröffentlichung starte ich mit den Worten des 60. RaumMannes Bernd Sauerborn. In Köllerbach geboren, aber seit langem in Trierweiler ansässige gelernte Goldschmied, ist seit fast 35 Jahren aus der Trierer Kunstszene nicht mehr wegzudenken. Bernd begegnet mir seit Jahren auf diversen Vernissagen und Ausstellungen. Seine eigene Kunst ist sehr vielseitig und er schaut auf zahlreiche Ausstellungen weltweit zurück. Zudem ist er ein leidenschaftlicher Kunstsammler und hat in der Palaststraße neben der Goldschmiede Grewenig-Sauerborn, die seine Frau Monika betreibt, seine eigene Galerie, Antiquariat und Kunsthandel in „kunst+gegenstand“. Dort fand unser RaumMann Shooting statt. Der quirlige Bernd, der immer große, ausdrucksstarke, selbstdesignte Ringe und Ketten trägt, hatte mir so viel zu erzählen und zu zeigen, so dass es schwierig war, ihn zu seiner RaumMann Inszenierung in Stillstand zu bekommen. Er hat aber auch einiges erlebt und erzählt so wunderbar und anschaulich aus seinem Leben, so dass es eine große Freude ist, ihm zu zuhören. Sein Laden ist eine Fundgrube an Kunstgegenständen, zu denen es auch viele Geschichten gibt. Zwischendurch gingen wir noch nebenan zu seiner Frau und Bernd zeigte mir, wie er seiner Arbeit als Goldschmied nachging. Auch den Innenhof gab es zu besichtigen, den man normalerweise nicht zu sehen bekommt und eine wunderbar urbane Atmosphäre bietet.

 

 Das endgültige RaumMann Foto entstand in einem Teil des Raumes, mit einigen seiner Lieblingskunstwerken, zudem zeigt er dem Betrachter des Bildes seine Leidenschaft für den Wintersport. 

 

Ich bin am Ende mit gutem Fotomaterial und dem Gefühl, den Bernd besser kennengelernt zu haben nach Hause gegangen, und freue mich darauf, Bernd auf der Vernissage am 17.02. mit Gattin begrüßen zu dürfen.

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RaumMann 59 - Johannes Kolz

RaumMann 59: Johannes Kolz

Er ist wohl der Trierer, der medial am häufigsten in der Stadt verbreitet ist. Allerdings ist es nicht Johannes selbst, der überall in Geschäften, Wohnungen oder regelmäßig im „Trierischen Volksfreund“ präsent ist, sondern seine knubbeligen liebenswerten Comicfiguren, die den Alltag auf trierisch erklären. Spontan fallen mir ein paar ungewöhnliche Orte ein, an denen ich seine „Trierer“ gesichtet habe: auf der Toilette meiner Krankengymnastin, an der Eingangstür einer Metzgerei in der Paulinstraße, an diversen Briefkästen innerhalb der Stadt, in der Stadtbibliothek (dort gab es vor kurzem eine Ausstellung von Johannes), in Buchhandlungen in Buchform, auf Tassen oder T´shirt,  u.s.w.

 „Alles Trier“ heißt seine bekannte Comicreihe, die der im Herzen Triers geborene 59. RaumMann im eigenen Verlag vertreibt. Und dort in seinem Büro, nahe der Mosel gelegen, habe ich Johannes und die kleine Hundedame Abbey für unser Shooting besucht. Witziger weise lernten wir uns tatsächlich an dem Tag zum ersten Mal kennen. Zwar ist mir seine Frau Paula seit Jahren bekannt und inzwischen zudem beruflich verbunden, da ich über die TTM, wo sie arbeitet, Fototouren im Programm „Trier für Treverer“ anbiete und für die Werbung Fotos mache. Aber irgendwie hatte ich lange nicht den Zusammenhang zwischen Paulas Mann und „alles trier“ erkannt.

 Nun ja, inzwischen bin ich bestens informiert, und so war es mir eine doppelte Freude, den Graphiker samt Abbey zu inszenieren. Die Hündin ist ein vollwertiges Familienmitglied des Paares und immer dabei. Sie machte auch als RaumHund für das Foto eine gute Figur als flauschiges Etwas, wo nicht genau zu erkennen ist, wo vorne und hinten ist. Auf unserem Teaserfoto, welches wir dem regnerischen Tag angemessen gehuldigt haben, lief Abbey rasch, ohne Anweisung, durchs Bild. Das Modelldasein scheint ihr gefallen zu haben.

Ich habe von Johannes an dem Nachmittag einiges aus seinem bewegten Leben eines Trierers und Zeichners erfahren dürfen. Als begeisterter Jung der Stadt, liebt er Viez über alles und kredenzte mir eine besonders schmackhafte Sorte.

Eine weitere Besonderheit ist, dass Johannes „Beidhänder“ ist. Er ist für mich der erste dieser Art und er nutzt auch beim Zeichnen sein Talent.

 

Mir begegnen nun seit unserem Kennenlernen seine Comicfiguren täglich  und so ist Johannes Kolz absolut unvergesslich. 

 

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RaumMann 58 - Rüdiger Erbel

RaumMann 58 - Rüdiger Erbel

Er ist der Chef der Maske. Der Zauberer der Farben. Der gute Zuhörer und Mutmacher vor der Aufführung. Der Meister des perfekten Pinselstrichs. Der Herrscher über ungewöhnliche Perücken. Der Bezwinger widerspenstiger Haare. Überhaupt: Rüdiger Erbel ist seit Jahrzehnten unentbehrlich im Theater Trier. Aber trotzdem dem Publikum eher unbekannt.

Den sehr sympathischen Rüdiger lernte ich auf dem kulturellen Speeddating der Kreativen Trier mit dem Theater Trier kennen. Dieser Herr war mir, obwohl ich selbst als Schauspielerin des Maestro-Theaters (eine Form des Theatersports) dem Stadttheater sehr verbunden bin, bis dato unbekannt. Wir mussten uns immer selbst stylen. Aber nun weiter zu unserem Zusammenkommen: In Kleingruppen hatten wir die Möglichkeit Arbeitende des Theaters aus unterschiedlichen Aufgabenfeldern, zu befragen. Rüdiger und sein besonderer Job stießen bei mir schnell auf mein fotografisches Interesse. Und so machte ich an dem Abend Nägel mit Köpfen und erzählte ihm von meinen RaumMännern und meinem spontanen Wunsch, ihn auch zu einem solchen zu küren. Er bekundete rasch sein Interesse, und wir machten seinen Arbeitsplatz zu unserem Shootingort aus.

Es war ein sehr vergnügliches Treffen mit Rüdiger. Und nicht nur er, auch ich wurde geshootet. Als Femme Fatale mit schwarzem Bubikopf. Und wie man auf dem Teaser Foto sieht, als Rotschopf.

Sein Arbeitsplatz ist für mein fotografisches Auge ein wahres Fressen. So viele Köpfe, Perücken, Spiegel, Masken, und und und. Einfach wunderbar! Und dazu ein Rüdiger Erbel, der diesen Platz managet und mit seiner Energie füllt. Ich bekam die Gelegenheit bereits vor der Premiere der Oper „Hänsel und Gretel“ die zahlreichen kleinen Gipsköpfe, die in dem Stück auftauchen, in das Portraitfoto einzufügen. Später habe ich mir alleine, wegen der von Rüdiger und seinem Team gestalteten Figuren, die Oper angesehen und es war wirklich sehr beeindruckend.

Rüdiger spielt privat viel Tennis, hatte aber zu dem Shooting vergessen, dass ich ihn ursprünglich in seinem Sportdress ablichten wollte. Aber ich nehme die Dinge ja so, wie sie sind. Und auf dem Foto sind genügend Dinge anzuschauen.

 

Ich bin gespannt, wann ich Rüdiger, den wichtigen Mann im Hintergrund, mal wieder begegne. 

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Der Countdown läuft: in einer Woche ist die Vernissage!

Am 17. Februar 2017 ist endlich die langerwartete Vernissage von

RaumMann 2.0!

Und dann kann man sich die 25 neuen Herren und die 40 Männer der ersten Generation ansehen. Hier in meinem Blog werden jeden Tag bis zur Ausstellungseröffnung ein weiterer RaumMann der jüngsten Reihe veröffentlicht. 

Und hier sind die Flyer, die ab jetzt in Trier zu finden sind.

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RaumMann 57 - Carlo Calchera

RaumMann 57: Carlo Calchera

Wer kennt sie nicht: das Calchera, die Eisdiele, welche in Trier mittlerweile fünfmal zu finden ist. Der Familienbetrieb existiert seit 1930 und ist somit in Deutschland die älteste, von der gleichen Familie betriebenen Eisdiele! In Trier gibt es die Calcheras seit 1937 in der Nähe der Porta Nigra. Und ich selbst habe schöne Kindheitserinnerungen an die Zeit, als ich in den 70ern und 80ern mit meinen Eltern nach Trier zum Shoppen gefahren bin, und immer ein Besuch zum Calchera anstand. Damals gab es noch kleine „Bällchen“ für 50 Pfennig und ich wollte immer Vanille und Schokolade im Hörnchen. Später genoss ich gerne ein kleines Spagetti-Eis.

Meine Mama erzählte mir oft, wie sie früher Anfang der 70er im Margaretengäßchen in der Augenarztpraxis gearbeitet hatte. Und in der Pause des Öfteren zum Calchera mit einer Großbestellung der Praxis zum Eisholen geschickt worden ist. In gewisser Art und Weise verbindet wohl ein jeder Trierer etwas mit der alteingesessenen Eisdiele.

Bis heute ist Eis, neben Käsekuchen, meine Lieblings-Süßspeise. Und am Liebsten ist es immer noch die Schokolade.

So hatte ich es mir in meiner zweiten RaumMann Runde zur Aufgabe gesetzt, auch einen Eisdielenbesitzer zu shooten und das Calchera lag mir als erstes auf der Hand. Carlo Calchera hat seit kurzem, mit seiner Schwester Silvana, den Laden an der Porta als Geschäftsführer übernommen. Vorher kannte man ihn als Immobilienmakler, aber nun regiert das Eis sein Leben. Er wohnt sogar im gleichen Gebäude in einer sehr großzügigen und stilvoll eingerichteten Wohnung. Seine Freundin ist zur Zeit des Shootings frisch bei ihm eingezogen und so stapelten sich noch ein paar Kartons. Carlo wollte gerne in seinem frisch renovierten Ruheraum inklusive Badewanne fotografiert werden. Nun ja, wer hat schon seine Wanne neben dem Bett stehen? Wie ich von ihm in unserem Vorgespräch erfuhr, ist Carlo viele Jahre auch als DJ tätig und beherbergt eine große Menge an musikalischem Material und Technik zuhause. Eine weitere große Leidenschaft hat Carlo zur Fotografie und Kleidung. Er hat doch tatsächlich den angeblichen Traum einer jeden Frau: einen begehbaren Kleiderschrank. Am Ende entstand ein witziges Portrait vom Eisdielen Besitzer, welches ab dem 17. Februar 2017 zu sehen gibt.

 

Und das Teaser Foto entstand selbstverständlich in der Eisdiele meiner Kindheit!

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RaumMann 56 - Jan Hoffmann

RaumMann 56: Jan Hoffmann

Den sportlichen und naturverbundenen Jan habe ich auf einen meiner Besuche des TTM Büros bei seiner Kollegin kennengelernt. Ich biete über die „Trier Tourismus und Marketing GmbH“ meine Fotojäger Touren für Treverer an, und so kamen Jan und ich zum ersten Mal in Kontakt, da dies bis 2016 auch seinen Arbeitsbereich umfasste. Irgendwann kamen wir auf meine RaumMann Serie zu sprechen und da dachte ich mir, dass der Jan doch einen weiteren interessanten Typus Mann für meine Reihe darstellt.

Zum einen ist er in seinem Büro zu finden, in welchem unser Teaser Foto entstand. Dort erscheint er mit Hemd und meistens einem schicken Schal bekleidet. Privat hingegen ist er oft in einem Sportdress unterwegs. Der langjährige Rennradfahrer hat schon gewaltige Touren, unter anderem mit seinem ebenfalls sportlichen Vater, bewältigt und hat immer wieder neue Herausforderungen in Planung.

Als unseren ShootingRaum haben wir uns für den zweifachen Vater das Familienwohnzimmer ausgewählt. Jan hat zwei Söhne, die sehr neugierig unser Fotoshooting beobachteten. Schlussendlich kamen die Jungs mit auf das Bild, und machten ihre Sache gut.

 

Jan ist schon seit seinem Geografie Studium in Trier und war zu Studentenzeiten auch viel im Hightlife unterwegs. Er machte damals für ein Lifestyle Magazin Fotos von Party-People. Vielleicht sind wir uns früher bereits noch unbekannterweise über den Weg gelaufen. Ich finde es auf jeden schön, dass wir uns nun über die beruflichen Wege begegnet sind. Jan hat seinen Bereich innerhalb der TTM jüngst zur Organisation des „Grünen Klassenzimmers“ gewechselt. Und dort biete ich ebenfalls schöne Workshops für kleine Leute in der Natur an. Jan und ich werden so also erfreulicherweise auch in Zukunft den Kontakt halten.

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RaumMann 55 - Christian Müller

RaumMann 55: Christian Müller

RaumMann Nummer 55 ist den meisten Trierern wohl durch sein Geschäft in der Neustrasse bekannt: WERKSTATT 63, welches einen Frisörsalon beherbergt. Die Entstehung unseres Shootings war, wie so oft bei mir, eine Bauchentscheidung. Ich lief an seinem Laden vorbei, der mir immer wieder durch sein buntes, interessantes Styling aufgefallen ist. Da ich mit meinen langen Haaren ganz selten zum Frisör muss, gestehe ich, noch nie drinnen gewesen zu sein. Aber ich dachte, ein Frisör mit einem solch originellen Laden, der fehlt mir noch in meiner Reihe. Und von Bekannten hatte ich bereits positives über den Frisörladen gehört. So ging ich einfach mal rein, Kunden waren gerade keine vorhanden, und stellte mich und mein RaumMann Projekt dem Frisörmeister vor. Der war sehr überrascht von meinem Wunsch, ihn zu shooten, und er verhielt sich zunächst etwas verhalten. Ich verabschiedete mich, mit den Worten, dass er sich meinen Blog in Ruhe anschauen soll, und wenn er Lust habe mitzumachen, sich einfach bei mir melden kann.

Und dies geschah tatsächlich einige Tage später über eine sympathische Mail. „…deine Fotos gefallen mir sehr gut. Ich denke, da könnten wir uns treffen….“ Und dies machten wir dann auch an einem Montagnachmittag, weil der Laden klassischerweise an dem Tag geschlossen hat. So konnten wir uns zu zweit auf unser Projekt konzentrieren. Nur ab und zu schauten Fußgänger neugierig durch die große Scheibe hinein.

Christian hatte sein Rennrad mitgebracht, da dies seine sportliche Leidenschaft darstellt. Ansonsten ist der Laden mit vielen Kleinigkeiten geschmückt, die das ein oder andere über den großen Mann verraten und ich fand ständig irgendwelche Dinge, deren Bedeutung mich neugierig machten. Ein sehr spannendes und ungewöhnliches Hobby hängt als Fotowand im Frisörladen: eine Collage, die sich aus vielen Reisefotos von Kunden und Freunden zusammenfügt. Das Ungewöhnliche daran ist, dass die Personen alle eine durchsichtige Regenhaube tragen. Diese gibt Christian ausgewählten Personen mit in ihren Urlaub und bekommt dann das fotografische Ergebnis. Damit könnte er auch irgendwann einmal eine Ausstellung machen.

 

Im Laufe unseres Shootings hatten wir jede Menge Spaß, und ich denke, dass dies auf unserem Teaserfoto, welches am Ende geschossen wurde, zum Ausdruck kommt. 

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RaumMann 54 - Sebastian Würth

RaumMann 54: Sebastian Würth

Er ist erst Anfang 20 und hat schon einen eigenen Laden. Sebastian geht aufs Ganze, erfüllt sich einen Traum und schafft es gemeinsam mit Partnerin Stephanie durch Crowdfunding 2016 den „Unverpackt“ Laden in der Trierer Paulinstrasse zu eröffnen. Vorher beherbergte das Geschäft einen Modelleisenbahnladen, wie das große Schild am Haus immer noch zeigt. UNVERPACKT in Trier - ein tolles Konzept, welches sehr positiv in der Region und den Medien aufgenommen wurde. Durch die vielen Presseberichte hatte ich Sebastian im Vorfeld auch schon einige Male gesehen und dachte zaghaft daran, ihn zum RaumMann zu küren. Gefragt habe ich ihn dann in meiner Shooting-Hochphase spontan im Laden, und der medienversierte junge Mann sagte sofort zu.

Im Sommer war ich an einem Nachmittag einmal mit einer Gruppe junger Mädchen aus dem Jugendzentrum in Trier Nord im UNVERPACKT Laden auf Motivsuche mit der digitalen Kamera. Freundlich erklärte Sebastian den Mädels etwas über die Besonderheiten des Ladens und die jungen Damen begeisterten sich besonders an den unverpackten süßen Leckereien. An dem Tag machte ich bereits einige Probeaufnahmen, von denen Sebastian zu dem Zeitpunkt keine Ahnung hatte, was da noch auf ihn zukommt.

Mein Sohn Fabian (RaumMann 40) geht seit einiger Zeit auch öfter in den Laden, unter anderem, weil ein guter Freund von ihm dort arbeitet und er die lockere, unkonventionelle Atmosphäre mag. Es war witzig, als Sebastian herausfand, dass ich die Mama von dem großen Fabi bin.

Unser Shooting wurde von ein paar Limo trinkenden jungen Herren in der gemütlichen Kaffeeecke von Unverpackt beobachtet. Auch schwirrten zwei Mädels, die dort arbeiten immer wieder hin und her. Also waren wir nicht ganz alleine, was bei meinen RaumMann Shootings selten ist. So war ich stets bemüht, dass nur Sebastian die alleinige Hauptperson auf dem Foto bleibt. Zwischendurch klaute ihm allerdings ein großer nackter Grieche, der sich ständig dort aufhält, die Show.

Wir verbrachten einige Zeit im Lagerraum, den normalerweise der Kunde nicht betreten kann. Zwischen all den Riesenpapiersäcken, gefüllt mit allen möglichen essbaren Dingen, setzte ich den Saarländer in Szene.

 

Und jetzt darf sich Sebastian auf seine Glückszahl des Jahres 2017 freuen: die 54! Ein toller RaumMann der 2. Generation.

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RaumMann 53 - Michael und Martin Fürst

RaumMann 53: Michael und Martin Fürst

Ein weiteres ungewöhnliches und spannendes Shooting mit einem sympathischen Vater-Sohn Gespann, die einen wahrhaft adligen Nachnamen tragen: Familie Fürst! Eigentlich war der Fototermin nur mit dem Sohn Michael geplant. Er war mir im Vorfeld durch seine Freundin Tina bekannt. Und der Wein gehört zur Mosel und der Region, so dass ich Michael als „Weinfürst“ für meine Serie gewinnen wollte. Durch die Medien war ihm mein Projekt auch nicht fremd und so machten wir Anfang November unseren Fototermin im Weingut in Metzdorf aus.

Michael sammelte mich und meine Kamera in Igel an der Mosel mit dem Auto ein. Dann ging es an der schönen Sauer entlang, die Luxemburg und Deutschland voneinander trennt, und hoch hinauf in den kleinen Ort Metzdorf, wo sich das Weingut Fürst befindet, samt Wohngebäude von zwei Fürst Generationen und so manchem Rebstock. Bei dem Weingut Fürst ist es hauptsächlich der Ebling, der hier an der Sauer die optimalen Bedingungen zum reifen hat. Des weiteren werden Burgunder, Auxxerois und Rivaner angebaut. Und seit einiger Zeit auch feine Rotweine wie Dornfelder und Spätburgunder.

Der Jungwinzer, der den Betrieb seines Vaters übernahm, zeigte mir zuerst die einzelnen Gebäude, das Büro, seine Werkstatt, Lagerraum der guten Tropfen, den Bewirtungssaal samt Küche und alles was mit der Weinproduktion zu tun hat. Das war jede Menge zu schauen, zu staunen und die ersten Fotos zu machen. Es war nicht leicht DEN Raum für Michael auszumachen, da er sich überall viel und leidenschaftlich aufhält. So habe ich erfahren, dass er ein guter Koch ist, der ganze Ladungen an Gästen bekocht. Und in seiner großen und sehr gut bestückten Werkstatt verbringt Michi auch gerne seine Zeit. Man kann also sagen, dass er ein vielseitig talentierter junger Herr ist, der mit viel Liebe und Begeisterung seine kostbare Freizeit mit seinem kleinen Sohn verbringt.

So hatte ich nach kurzer Zeit schon einige interessante Aufnahmen in verschiedenen Räumen mit Michael fotografiert. Bei einem gemeinsamen Mittagessen lernte ich seine netten Eltern Martin und Elisabeth kennen. Spontan erklärte sich der Papa zu einem Doppelshooting bereit. Er ist ein Energiebündel, redet und lacht gerne und war mir direkt sympathisch. Also ging es noch einmal los zum shooten, in typischen Räumen, wo der edle Rebensaft ruht und gelagert wird.  

Über die Arbeit des Winzers und seine köstlichen Produkte haben bereits einige Zeitschriften und Onlinemagazine berichtet. Auch ist Michael Fürst über die Landesgrenzen hinaus bekannt und auf verschiedenen Weinmessen unterwegs. Sein Ziel ist es, „die leckersten Weine der Welt“ zu produzieren.

 

Zum Abschluss noch ein Statement Michaels über mein RaumMann Shooting mit ihm: „Als Du mich damals für dein 2. Projekt gefragt hattest, musste ich mir das erste noch mal kurz anschauen. Ich wusste zwar ungefähr, um was es ging, war mir aber nicht mehr sicher, ob es eine Dokumentation über artgerechte Männerhaltung oder Männer in ihrem natürlichen Lebensraum ist. Klar war, dass ich bei beidem definitiv JA gesagt hätte; alleine schon aus dem Grund: Fotos und die künstlerische Darstellung. Hab ich ja dann auch, und dann kamst Du und Deine Kamera zu mir. Knips hier und Knips da. An fast allen Orten, an denen ich mich tagsüber aufhalte. Ich kann nur sagen, es war witzig, unterhaltsam, interessant und ganz bestimmt ein interessanter Blickwinkel für einen selbst und für andere. Coole Arbeit, good Job Girl!!!“

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RaumMann 52 - Frank Reuter

RaumMann 52 - Frank Reuter

Die Entstehungsgeschichte von Shooting Nummer 52, ist witzig und ungewöhnlich, da mich hier der Weg vom Raum zum Mann führte. Zuerst einmal hatte ich Interesse daran, innerhalb der alten Fabrikgebäude der „alten ROMIKA“ im Gusterather Tal zu fotografieren. Eines dieser, in den letzten Jahren neu entstandenen großzügigen Lofts war mir, durch Besuche einer alten Freundin, die dort mit zwei Hunden lebt und arbeitet, bekannt. Zwar befinden sich die großen Gebäude nicht allzu weit von Trier entfernt, und doch ist es wie in einer anderen Welt. Im Tal schmiegen sich von hinten bewaldete Berge an die Fabrikgebäude und nach unten blickt man auf einen kleinen Fluss, die Ruwer samt dem gut ausgebauten Ruwer-Radweg. Alles ist hier schattig, grün, ruhig und entspannt.

Kaum zu glauben, dass in dieser natürlichen Umgebung, vor nicht allzu langer Zeit, dieses Gebäude in den 20 er Jahren des letzten Jahrhunderts eine Blütezeit als Schuhhersteller hatte. 1928 verzeichnete die ROMIKA über 400 Mitarbeiter und 1931 gar über 1000! In den 1960er Jahren wurden bis zu 12 Millionen Paar Schuhe jährlich hergestellt. Die Schuhfabrik war zu dieser Zeit der größte regionale Arbeitgeber. Leider hielt dies nicht ewig an. Es gab große Entlassungen und um die Jahrtausendwende folgte die Schließung der Schuhfabrik. Vorher zog ROMIKA 1993 von Gusterather Tal nach Trier um.

Was blieb waren die Fabrikgebäude, die einen besonderen, eigenen Charme ausüben. Es wurde in den letzten Jahren viel saniert, renoviert und umgebaut. Und hier kommt endlich auch der neue RaumMann ins Spiel! Frank, ein Mann aus der Gegend, hat inzwischen einige der Lofts erworben und der Gestalter und Projektierer renoviert fleißig die Lebensräume, Werkstätten, Ateliers und Büros auf ein modernes, schlichtes und stilvolles Niveau. Persönlich lernten wir uns auf einer Veranstaltung der „Kreativen Trier“ im Theater der Stadt kennen. Das Treffen nannte sich „kulturelles Speeddating“, auf dem jeder die Möglichkeit hatte, die anwesenden Theaterleute kennen zulernen, und zu befragen. Meine Freundin Annette war mit zwei „ROMIKANERN“ mit von der Partie, und so lernte ich Frank kennen. Frank zeigte großes Interesse an der künstlerischen Arbeit des Tänzers und Choreographen Paul Hess (RaumMann 48). Mal sehen, ob ich Frank den Gefallen mache und die beiden in der Ausstellung nebeneinander hänge.

Glücklicherweise konnte ich Frank schnell für mein Projekt begeistern (Zitat Frank: „Dein Projekt finde ich klasse!“) und so reiste ich wenige Wochen später ins Gusterather Tal für unser Shooting. Ich bekam von Frank eine kleine Führung durch weitere Teile des Gebäudes, in dem sich seine große Werkstatt mit vielen gewaltigen Maschinen befindet. All die verwinkelten Flure, Treppen, samt der geheimnisvollen Atmosphäre begeisterten mich fotografisch und filmisch. Ich kann mir gut vorstellen für weitere Aufnahmen der Filmreihe „Die Fotojägerin“ noch einmal dort kreativ zu werden. Das Teaser Foto entstand als erstes in Franks Werkstatt. Dann ging es weiter in seinen weiteren Lebensraum: ein Riesenloft, welches Franks Liebe zum Detail und seinem guten Geschmack widerspiegelt. Nur Toilette und Ruheraum sind extra untergebracht. In diesem Raum verbrachten wir einige kreativen Stunden mit Fotografieren und zur Belohnung gab es einen leckeren Gin Tonic mit Gurke. Der ständige Begleiter der Fotoaktion war Igor, sein Hund, der schon einige Jahre auf dem Buckel trägt.

 

Über den fotografierten Raum möchte ich nur so viel verraten, dass dieser so großzügig ist, dass selbst ein Billardtisch darin nicht weiter auffällt.

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RaumMann 51 - Achim Weinzen

RaumMann 51 - Achim Weinzen

„Du bist so alt und doch so jung; voll Zukunft und Erinnerung. TRIER – ich leb so gerne hier und wenn Du einverstanden bist, dann bleib ich hier!“ So besingt Achim unsere alte Stadt, die er sehr lieb gewonnen hat. Der aus Bitburg stammende Musiker und in Luxemburg arbeitende Krankenpfleger hat vor einigen Jahren die Eifel verlassen, um sich im Herzen von Trier fest niederzulassen. Und wie er in seiner Trier Hymne es beschreibt, will er gerne auch hierbleiben.

Ich traf den Sänger zum ersten Mal in echt, in seinem Hexenhäuschen mitten in Trier, zu unserem RaumMann Shooting. Marco Dühr, RaumMann 44 machte uns vorher miteinander telefonisch bekannt und wenige Wochen später stand ich vor Achims Tür, die nicht so einfach finden war. Bei einer Tasse Kaffee lernten wir uns gegenseitig etwas besser kennen und entschlossen uns das Foto in seiner recht schmalen Küche zu machen, da er sich dort gerne und häufig aufhält.

Achim meinte: „Ich war schon etwas erstaunt über dieses für mich ungewöhnliche Projekt. Aber natürlich auch neugierig. Das Shooting zeigt tatsächlich den kleinen Raum, in dem ich mich einen ganz großen Teil meiner Freizeit aufhalte und wohl fühle; nämlich Küche und Vorgarten.“ In dem kleinen Grünstreifen vor seinem Haus entstand, unser hier zu sehendes Teaser Foto.

Musik ist Achims große Leidenschaft, bereits von Kindesbeinen an, schon als er als kleiner Eifler Jung Lieder von Heintje zum Besten gab. Mit 5 Jahren erlernte er das Akkordeonspielen und später folgte die geliebte Gitarre. Diese begleitet Achim zu seinen Auftritten, die er oft alleine mit Gitarre und Gesang absolviert. Seit Teenagerzeiten schreibt er seine eigenen Songs und hat mit dem Album TOUCHÉ 2014 die beliebte Trierer Hymne mitherausgebracht. Ein tolles Lied über unsere schöne, alte und junge Stadt.

Aktuell ist er auch mit seiner Band Merlix, die insgesamt aus 5 Herren besteht, aktiv. Vor kurzem gewannen sie den dritten Platz beim Wunsch-Brunnenhof 2017, wo man Merlix im Sommer live Open Air in der Nähe der Porta Nigra erleben kann.

 

Achim und ich haben zusammen eine musikalische Überraschung für die kommende Vernissage am 17.02.2017 für Euch! Ich werde ein „Männersong“ frei interpretieren mit musikalischer Begleitung von Achim. Ein weiterer Höhepunkt der RaumMann Ausstellung 2.0!

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RaumMann 50 - Michael Becker

RaumMann 50: Michael Becker

Wahnsinn! Hier ist nun bereits der 50. RaumMann: der Trierer Michael Becker. Den sympathischen und geselligen Michael kenne ich durch seine Frau Marion, die im Café Momo sehr leckere und kreative Gerichte zaubert, und die Gäste kulinarisch zu verwöhnen weiß. Mittlerweile hat sich eine schöne Freundschaft zwischen uns entwickelt, und ich wusste schon zu Beginn unseres Kennenlernens, dass Michael das absolute Potential für einen RaumMann mitbringt.

Zu Michael gehört seine Frau Marion und der bezauberndste Hund, den ich kenne und als Tierhaar-Allergiker sogar ohne Luftnot knuddeln kann: die süße, kleine weiße, flauschige Susi! Sie ist das eigentliche Top Modell der Familie.

Der gebürtige Trierer hat hier an der Fachhochschule sein Diplom im Ingenieurwesen absolviert und arbeitet schon einige Zeit bei dem Tabakkonzern JT International. Beruflich war er viele Jahre weltweit unterwegs und weiß wie es außerhalb von unserem schönen Trier aussieht und schmeckt. Aktuell reist er nun weniger, und ist in seiner kargen Freizeit am liebsten mit Frau und Hund zusammen. Der begnadete Hobbykoch und Rotweinliebhaber verbringt seine freie Zeit am liebsten bei der Auswahl guter Lebensmittel und in der Küche beim Zubereiten exquisiter Gerichte. Dazu laden das Paar gerne Gäste ein. Ich liebe diese Einladungen, denn sie sind immer ein kleines Event und ein kulinarischer Hochgenuss!

So oft es geht, fährt er in den Garten seiner Mutter, und kümmert sich dort mit Leidenschaft um die selbst gebauten Hochbeete und den Garten.

Unser Shooting fand während der Zubereitung des Abendessens am 01. November in der stylischen Küche bei Michael zuhause statt. Bei diesem Foto gibt es eine Besonderheit, die es zuvor noch nie gab. Es sind zwei Damen mit auf dem Bild. Aber diese beiden mussten unbedingt mit auf das RaumMann Foto dazu. Also Überraschung, wie ich dies fotografisch realisiert habe. Auf dem Teaser Foto ist schon einmal die Susi zu sehen.

Michael äußerte sich im Nachhinein zu unserem Shooting: „Wir hatten während des Shootings meine zwei Mädels dabei. Eine davon Susi. Nein es ist KEIN Pudel! Trotz weiblicher Dominanz und meinem Debüt vor der Kamera, habe ich mich nicht zwingend unwohl gefühlt, sondern eher locker. Rotwein kann vieles bewirken. Ob es mein absoluter Raum Favorit ist, weiß ich noch nicht; faktisch einer der wichtigsten! Bei RaumMann 5.0 will ich in den Garten!“

 

Aber aktuell gibt es Michael zuerst bei RaumMann 2.0 in seinem Lebensraum Küche und seinen beiden Herzensdamen!

 

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RaumMann 49 - KRAMSKY

RaumMann 49: Kramsky sind:  

Uwe Reinhard, Florian P. Stiefel, Michael Kreft und Jochen Philippi

RaumMann wächst und gedeiht. Und wie einige vielleicht schon bemerkt haben, gibt es in der zweiten Shootingrunde nun auch mehrere RaumMänner auf einem Bilde vereint. Es gab bereits Vater und Sohn; zwei Kollegen vom Radio und nun sind es zur Steigerung gar vier Männer auf einmal: die Indierockband KRAMSKY! Eine reine Männerband, was für meine Serie das essentielle Kriterium ist, um Teil der Serie zu werden. Diese besteht aus Uwe Reinhard (Gesang und Gitarre; JA, er ist schon von RaumMann 1.0 bekannt: RaumMann 9), Gitarre und Bass: Florian P. Stiefel, Bass und Gitarre: Jochen alias Jo Hanson und am Schlagzeug und Programmierung: Krefti alias Flex Tronic alias Michael Kreft. Eine relativ neue Trierer Band, die sich 2013 als HERR BERLIN gründete. Nun aber 2016 einen Namenswechsel zu KRAMSKY vollzog. Sie beschreiben sich selbst „auf der Suche, ohne rastlos zu klingen….Kramsky machen Newwave, Grunge und Indierock….Kramksy muss nicht immer alles hinkriegen, aber das Richtige ausprobieren. Ohne falsche Posen. Kramsky hat den Text für das kleine Leben und den Kater danach.“

Die Formation ist recht frisch, aber jedes einzelne Bandmitglied ist in der Trierer Szene aus anderen Bands, Soloprojekten oder durchs Auflegen bekannt. Kräfti kenne ich von den Jungs wohl am längsten; aus der Tempo 90 Zeit. Ende der 90er starteten Krefti und einige Freunde Drum´n`Bass Parties, die ich immer sehr gerne besuchte. Bis heute gibt es diese DJ Formation noch, und ab und zu legen sie sogar noch auf.

Flo hatte ich ursprünglich als Einzelshooting vorgesehen. Ihn kenne ich von vandermeer und diversen Konzerten und Kneipen, wo wir uns immer wieder begegnen. Dann kam mir aber die Idee mit dem Männer-Band-Shooting, die ich innovativ fand. Jochen ist auch Mitglied von vandermeer, aber persönlich kennengelernt, habe ich habe den sympathischen Saarländer zum ersten Mal bei unserem RaumMann Shooting.

Als Herr Berlin habe ich die vier Musiker recht am Anfang ihrer Karriere bereits live gesehen. Das war im BimBam in der Saarstraße, kleine Location, intim, verraucht und intensiv und ich muss sagen, dass mir die Musik recht gut gefiel.

Die einzelnen Herren sind der Trierer alternativ-rock-indie Szene bestens bekannt. Und ich freue mich sehr, dass ich durch diese Band Formation die Möglichkeit hatte, gleich vier interessante Trierer Musiker abzulichten. Jeder Einzelne ist eine charaktervolle Persönlichkeit für sich. So findet sich auf dem Foto eine Ballung männlichen Ausdrucks.

Unser Shooting fand an einem Donnerstagabend im Herbst statt. Es war bereits schon dunkel, als mich drei BandMänner zuhause abholten, um mich motorisiert, zu ihrem neuen Proberaum mitzunehmen. Diesen hätte ich alleine auch niemals gefunden. Es ging aus der Stadt heraus, Richtung Feyen und dann immer weiter den Berg hinauf, wo wir irgendwann in einem kleinen Waldweg abbogen und im Nirgendwo im dunklen Wald landeten. Dank Handybeleuchtung fanden wir das alte Schützenhaus samt Proberaum. Der vierte BandMann war auch schon da und rasch starteten wir unser Shooting.

 

Es war das erste RaumMann Shooting mit vier Herren, ob es noch Steigerungen bei RaumMann 2.0 geben wird, bleibt zunächst abzuwarten.

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RaumMann 48 - Paul Hess

RaumMann 48 - Paul Hess

Mit dem Tänzer und Choreographen Paul hatte ich ein sehr langes, aber dennoch kurzweiliges Samstagnachmittag Shooting in seinem Zuhause. Ihn habe ich aber nicht über das Theater Trier, an dem Paul aktuell als Tänzer der Company Susanne Linke arbeitet kennengelernt, sondern durch meine RaumMann Serie.

Paul hat auf Facebook von meiner Serie erfahren und war interessiert daran, auch ein RaumMann zu werden. Am 06. Oktober 2016 erhielt ich von Paul Hess folgende Nachricht: „Hallo Simone. Falls Du noch auf der Suche nach weiteren Männern für Deine Serie bist, hätte ich große Lust mich zu beteiligen. Ich finde das ist ein tolles Projekt. Viele Grüße. Paul.“

Zur Info, ich erhalte einige Nachrichten von Männern, die gerne ein RaumMann werden wollen. Solche Nachrichten muss ich dann selektieren und mir genau anschauen, was dies für ein Mensch ist, und ob er sich für meine Reihe eignet. So bekam der, mir bis dahin unbekannte Paul, von mir die Antwort, doch etwas mehr von sich zu erzählen. Paul legte sich schriftlich ins Zeug und schrieb mir eine lange persönliche Antwort, die mich sofort davon überzeugte, dass er das Potential für einen RaumMann mitbringt. Wenig später trafen wir uns in meinem zweiten Wohnzimmer, dem Café MoMo zum Kennenlernen. Ich lernte einen sympathischen, redewandten und ausdrucksstarken Menschen kennen und machte an diesem Herbsttag bereits ein paar Fotos und ein kleines Video.

Seine Biographie ist sehr spannend. In Wuppertal geboren, fand er früh Interesse an Musik und Theater. Während der Schulzeit wurde er als Jungstudent in Essen an der „Folkwang Universität der Künste“ aufgenommen und machte dort 2010 seinen Abschluss in Bühnentanz und Choreographie. Paul hat einige Zeit als Tänzer beim Tanztheater in Bochum, bei der mir sehr geschätzten und berühmten Pina Bausch gearbeitet. Was mich, als Interessierte am zeitgenössischen Tanz, sehr erfreute. Viele Preise nennt er inzwischen, in seinen Funktionen als Tänzer und Choreograph, sein eigen. Man sollte ihn sich unbedingt auf der Bühne einmal ansehen!

Inzwischen habe ich Paul auch einige Male tänzerisch mit der Susanne Linke Company auf der Bühne erleben können und war sehr beeindruckt von ihm und den Produktionen. Wunderbar, sowas qualitativ hochwertiges in unserem kleinen Trier zu haben!

Nun aber noch etwas zu unserem Shooting. Als ich zum Fototermin bei Paul zuhause antraf, erwartete mich erstmal ein volles Haus mit Besuch aus Australien von seiner Schwester, Schwager samt Kindern. Als diese sich auf den Petrisberg losmachten, konnten wir unser Shooting starten. Mitsamt von zwei Katzen, die auch immer wieder einmal auftauchten.

Paul beschrieb mir unsere Zusammenarbeit so: „Das Shooting war für mich irgendwie ein Austausch. Ich hatte gar nicht den Eindruck, dass Du mit der Kamera nur festhalten willst, was ich mache, oder wer ich bin, sondern, dass Du mich auch ein Stück beeinflusst hast. Und das, völlig davon abgesehen, was wir gesprochen haben. Das fand ich spannend!“

Ich habe Unmengen an Bildern verschossen, da Paul für mich ein wunderbares Modell war. Der Mann, der gerne Hüte trägt und einen Kräutergarten auf dem Balkon pflegt, besitzt zudem eine kleine Hausbar! Es war aber noch zu früh am Tage, dass wir diese zum Einsatz bringen konnten. Wir verlegten unser Shooting eine Etage tiefer, wo auch auf der Couch im Schlafzimmer unser Teaser Foto entstand. Auf einmal ließ uns ein lautes Geschepper und Geklirre zusammenzucken. Grund war eine Katze, die nicht so diszipliniert war, wie wir zwei Künstler, und die Hausbar erstürmte. Ein wenig Glas ging zu Bruch.

 

So beende ich diesen Blogeintrag mit dem sinnigen und positiven Spruch: Scherben bringen Glück! Und dieses Motto im Hinblick auf noch kommende geplante gemeinsame Projekte.

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RaumMann 47: Frank Wartner und Elia

 

 

 

 

 

 

 

 

RaumMann 47 - Frank Wartner und Elia

Ein weiteres Doppel-Mann-Shooting in meiner Fotoreihe, welches sich recht spontan ergab. Geplant war, Frank zuhause alleine zu shooten, aber dann kam sein Sohn hinzu und es wurde schlussendlich ein harmonisches Vater-Sohn Portrait im Wohn-Arbeitszimmer von Frank.  

Es war für mich das zweite Fotoprojekt mit dem studierten Lehrer. Im noch recht warmen Herbst 2016 hatte ich ihn schon einmal vor der Linse für Fotos, die ich im Auftrag der TTM Trier machte. Ich war zu der Zeit auf der Suche nach einem Paar, welches ich in Trier bei Spaß, Wein und Bewegung fotografisch begleiten konnte. Aber aus unterschiedlichen Gründe erwies es sich für mich schwierig, ein solches Pärchen und einen Termin zu finden. Aus einem Kaffetrinken bei einer ehemaligen Theaterkollegin des Max-Tuch-Theaters, ergab sich endlich Hoffnung für mein Projekt. Die quirlige Angie war sofort Feuer und Flamme für mein Projekt und fragte Ihren Kumpel und Lehrerkollegen Frank, ob er Lust habe mitzumachen. Er sagte zu und zuverlässig, wie er ist, kam er mit einer Tasche mit verschiedenen Outfits zum geplanten Termin. So ergab sich unser Trier Shooting, bei dem mit viel guter Laune und Pfefferminztee in Weingläsern sehr gutes Material entstand.

Aber nun zu unserem RaumMann Shooting: Frank hat einen Text über seine Rolle als Mann in seinem natürlichen Lebensraum vor meiner Kamera geschrieben. Ich zitiere ihn im Folgenden und bedanke mich herzlich bei Frank für seine Einblicke!

„Zugegeben, am Anfang war da schon ein ordentliches Maß an Skepsis. Ich sollte Teil einer Fotoserie sein, die sich mit Männern in ihren Lebensräumen beschäftigt. Was ist denn eigentlich mein „Raum“ und inwiefern bin ich als Mann überhaupt ein „fotowürdiges Objekt“? Aber mit Zweifeln hält sich Simone Busch nicht lange auf, sie schreitet lieber zur Tat, was in diesem Fall dem Griff zur Kamera gleichkommt. Langes Zaudern oder gar Bedenkentragen stören da nur. Die Idee, der Gedanke und das Handeln werden eins – und ich selbst bin Subjekt und Objekt zugleich.

Inmitten meiner Aktenordner und Lektüren, meiner arrangierten Schreibtischtaten, neben Cowboyhüten, Motorradhelmen und Whiskygläsern werde ich Teil meines Lebensraumes, den die Linse akkurat festhält. Simone führt Regie. Ich bin Geführter. Ihre Spontaneität und ihre Strategie des kreativen Spiels mit den vorgefundenen Gegenständen schaffen permanent neue Momente und Sinnzusammenhänge, ein fotografisches Improvisationstheater, das mich auch zu der Frage führt: Wer bin ich eigentlich – und warum? Will ich mich selbst so sehen oder werde ich so gesehen?

Die Posen werden instruiert, ich friere sie ein. Wir lassen Zeit gerinnen und dokumentieren Augenblicke, die nicht so sind, aber eben jederzeit so sein könnten. Das macht die Sache unterhaltsam, führt zu immer neuen Spielereien mit dem eigenen Ich, dem existenten Raum.

 

René Descartes kannte keine Fotokamera. Hätte er jemals vor einer Linse Platz genommen, wäre sein Leitspruch vielleicht anders ausgefallen: „Ich werde abgelichtet, also muss ich sein!“ Als mein persönliches Fazit zu diesem einzigartigen Fotoshooting taugt es allemal.“

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RaumMann 46 - Steff Becker

 

RaumMann 46 - Steff Becker

Bekannt wie ein bunter Hund in der Trierer Musikszene und ein begnadeter Sänger, mit einer unvergesslichen ausdrucksstarken, tiefen, rauen Stimme. Der vielseitige Mann aus Trier, Sänger von Trierer Bands, wie Superbox, Filofax, Baugroup und einigen mehr. Vor vielen Jahren habe ich ihn zum ersten Mal im Balkensaal des Exzellenzhauses Trier gesehen. Seine Stimme war gewaltig, speziell, umwerfend und hinterließ einen bleibenden Eindruck bei mir. In zahlreichen Formationen steht Steff gesanglich seit weit über 30 Jahren auf nationalen und internationalen Bühnen. Sein Repertoire umfasst den Blues, Rock, Funk, Soul und einiges mehr. Denn der freiheitsliebende Steff lässt sich nirgendwo in eine Schublade zwängen und sucht immer wieder neue Herausforderungen. Eigenproduktionen gibt es in der „Steff Becker Band“ Formation, mit der er passenderweise morgen (18.01.2017) in der TUFA Trier live zu sehen ist!

Unsere nächste Begegnung hatten wir dann vor etwa 3 Jahren bei mir zuhause, denn er hatte Interesse an meiner Spülmaschine. Die nahm er auch mit und kann sich ihrer erfreuen, wogegen ich weiterhin meine Arme mit selbst spülen stähle.

Steff bekam das Vergnügen ein RaumMann zu werden durch Marco Dühr (RaumMann 44), da wir uns dort im Kasino beim Shooting begegneten. Und bereits die Woche darauf fand unser Shooting auf dem Gelände des Walzwerks in Kürenz statt. Ich erkannte Steff kaum wieder, da er etliche Kilos abgenommen hatte. Aber seine tolle Stimme ist natürlich immer noch die alte. Ich wollte Steff in einer „anderen“ Rolle seines Lebens ablichten. Denn als gelernter Schreiner und Gas- Wasserinstalateur arbeitet er im Palais e.V. mit jungen Erwachsenen in einer Werkstatt, die sich im Walzwerk befindet und ich besuchte ihn dort. Ich stieß auf einen großen Raum mit zahlreichen fleißigen jungen Leuten, die am werkeln, schreinern und bauen waren. Steff leitet das Ganze an und mit seinem treuen Begleiter, seinem Hund Benno, der ihm überall hin folgt, wuselt er herum, gibt Anweisungen, Ratschläge und Unterstützung in der Arbeit.

 

In einer abgetrennten Ecke ist seine kleine Werkstatt mit einigen sehr alten Werkzeugen, die teilweise noch von seinem Opa stammen, der bereits früher im Walzwerk arbeitete. Deswegen war dies der ideale Raum für Steff und er konnte mir etwas mehr über seine Vorfahren erzählen.

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RaumMann 45 - Sven Rudolph und Patrick Florenkowsky

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

    

      RaumMann 45 - Patrick Florenkowsky & Sven Rudolph

2017 - Neues Jahr, gut gestartet und endlich geht es weiter mit der Präsentation der neuen Generation RaumMänner zur nächsten Ausstellung im Februar! Der Countdown läuft. Und es warten insgesamt noch 22 Veröffentlichungen, so dass es bis zur Vernissage noch viel zu erfahren gibt.

Das RaumMann Shooting Nummer 45 ist das erste mit zwei Herren in ihrem natürlichen Lebensraum, welcher in diesem Fall der Arbeitsplatz, ein Radiostudio im Herzen Triers, war. Patrick und Sven sind mir im Laufe des letzten Jahres mehrmals bei beruflichen Veranstaltungen begegnet und fielen mir sofort durch ihre lockere, ungezwungene und sehr witzige Art auf. Das erste Mal war es im Kasino am Kornmarkt (siehe auch RaumMann 44, Shootingort das Kasino), wo die beiden als Reporter des CITY RADIOS Trier zugegen waren. Dort kam es zum ersten Visitenkartenaustausch. In den Sommerferien 2016 hatte ich einen Fotojäger-Workshop mit einer Mädchengruppe des Bürgerhauses Trier Nord, verbunden mit einigen interessanten Besuchen der Kunst-Medien-Kulturwelt Triers. So kam es zur zweiten Begegnung mit den Radioreportern an ihrem Arbeitsplatz, zentral gegenüber der Porta Nigra gelegen. Ich erschien mit einer Ladung pubertierender junger Mädchen, die im Studio des CITY RADIOS Trier auf einmal ganz schüchtern wurden. Aber vielleicht lag es auch an der „dominanten Ausstrahlung“ der beiden Jungs. Sven kümmerte sich sympathisch um meine Mädels, und zum Höhepunkt durften sie einen Jingel aufnehmen, der tatsächlich lange Zeit im Radio zu hören war.

Am RaumMann Shooting wollten sie unbedingt gemeinsam teilnehmen. Nach kurzer Überlegung war ich damit einverstanden zum ersten Mal zwei Männer auf einem Bild zu vereinigen, da die beiden Reporter eine enge Verbindung zueinander haben.

Der Shootingort, das Studio in der Paulinstrasse, war recht eng, so dass ich das RaumMann Foto durch eine große Scheibe fotografieren musste. Das Teaser Foto hingegen entstand in dem großzügigen, architektonisch fantastischen Treppenaufgang.

Während dem Shooting erfuhr ich ein paar Details aus ihrem Leben. Erstaunt war ich, als ich erfuhr, dass die beiden sich noch nicht mal ein Jahr lang kennen. Sie sind sich tatsächlich erst einige Monate zuvor bei City Radio begegnet, aber das war dann Freundschaft auf den ersten Blick. Durchs Studium sind sie nach Trier gekommen, und nach Abschluss der Universität als Volontäre beim Radio gelandet. Beruflich und privat verbringen die Radioreporter viel Zeit miteinander. Reden scheint bei beiden pure Leidenschaft. Es sprudelt nur so aus ihnen heraus und im Dialog sind die beiden unschlagbar wortgewandt und witzig. Es wurde eine Flasche Rotwein geöffnet und dann der Kreativität freien Lauf gelassen.

Ich freue mich schon auf unsere nächste Begegnung und bin gespannt, ob alleine oder im Doppelpack.

 

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RaumMann 44 - Marco Dühr

RaumMann 44 - Marco Dühr

Der blonde Marco ist mir aus meiner Maestro Theater Zeit, in der wir bis vor kurzem noch regelmäßig im Kasino am Kornmarkt in Trier auftraten, bekannt. Im Kasino ist er seit 2015 als Betriebsleiter tätig und schaute sich von seinem Lieblingsplatz an der Theke so einige Shows von uns Improvisationsdarstellern an. Und genau dort, an diesem besonderen, roten, plüschigen Ort, einem Gebäude aus alten Zeiten, wollte ich Marco für RaumMann shooten. Er verbringt laut eigener Aussage, extrem viel Zeit im Kasino, seinem Arbeitsort, und fühlt sich dort auch sehr wohl.

Einer seiner Lieblingsplätze ist an der Theke oder er sitzt seitlich an einem Fensterplatz. Mit Laptop und Handy wird so schnell aus dem Varieté Saal sein Büro Raum, an dem er Veranstaltungen koordiniert, plant und regelt. Ich denke, dass viele gern so ein schönes Office hätten.

Marco ist stolzer Vater einer süßen Tochter, mit der er so viel Zeit wie möglich verbringt. Ansonsten ist er leidenschaftlicher Musiker. Er spielt seit 12 Jahren Gitarre, und die Musik ist aus seinem Leben nicht mehr wegzudenken. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass Marco in einigen Trierer Formationen öfter auf der Bühne zu sehen ist.

Der Shooting Termin war ein besonderes Ereignis für die weitere Auswahl Trierer Männer. Denn Marco, der durch Beruf und seine Musiktätigkeiten sehr viele Leute der Region kennt, hatte ein paar interessante Vorschläge neuer Männer für mein Fotoprojekt. Steff Becker kam noch während meines Besuchs im Kasino wegen einem Termin vorbei, und mit ihm machte ich sofort einen Shootingtermin aus (RaumMann 46). Mit einem weiteren Herrn, einem Musikerkollegen von Marco, wurde sofort telefoniert und Kontaktdaten ausgetauscht. Er ist schlussendlich RaumMann 51 geworden.

Am Abend vor Marcos Shooting gab es im Kasino eine spezielle Gala, in der Marco doch tatsächlich als Erdbeere moderierte. Da das Kostüm noch herumlag, war ich so frei, dieses für unser Teaser Foto, das im wunderschönen Treppenaufgang entstand, anzuziehen. Mein erstes Mal als Erdbeere.

 

Ja, so sind meine RaumMann Shootings. Immer wieder ein besonderes Erlebnis. Ich hoffe meine „Männer“ sehen das genauso.

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RaumMann 43 - Tom Klein

RaumMann 43 - Tom Klein

 

Tom habe ich im März 2016 auf meiner Finissage von RaumMann 1.0 im KM9 kennengelernt. Der mir bis dahin noch Unbekannte im kobaltblauen Hemd, erschien zu meiner Abschlussveranstaltung mit Frau und einer alten, sehr außergewöhnlichen Polaroidkamera, die sofort in mein Auge fiel. Wir kamen ins Gespräch und es kam zu einem Mini-Shooting mit seiner neu erworbenen „alten“ Kamera, mit mir als Modell. Davon gibt es sogar ein Foto auf meinem Blog über die Finissage 2016.

Er erzählte mir von seiner Leidenschaft für alte Kameras und konventionell entwickelte Fotos, im historischem Look. Dies fand ich spannend und fragte ihn spontan, ob er Lust habe, ein RaumMann zu werden, was er bejahte. Dann vergingen allerdings erstmal ein paar Monate bis zu unserem Shootingtermin.

In der Zwischenzeit renovierte und bezog Tom Klein in der Karl-Marx-Straße einen kleinen Laden, den er als rein privates, nicht kommerzielles Fotostudio in seiner kargen Freizeit nutzt. Tom erzählte mir, dass ihn schon als Kind Züge, Flugzeuge und alte Autos interessiert haben. So studierte er bei der Deutschen Bundesbahn. Hauptberuflich ist Tom derzeit als „Zahlenartist“ einer Fluggesellschaft tätig und die Beschäftigung mit der Fotografie ist sein Ausgleich. Ursprünglich kommt Tom aus der Stuttgarter Gegend. Die Wege führten ihn nach Berlin, wo er auch seine Frau kennenlernte und  gemeinsam 2000 in Trier landeten.

Da Tom irgendwann vom „sterilen Digitallook“ gelangweilt war, ging er zunächst zurück in die analoge Fotografie. Seine Lieblingskameras sind die Rolleiflex TLR von 1939 und 1955! Mittlerweile interessieren ihn vermehrt die historische Fotografie des 19. Jahrhunderts. So setzt er sich mit Techniken, wie der 1842 erfundenen Cyanotopie und der Nassplatten-Kollodiumphotografie, dem sogenannten „Polaroid des 19. Jahrhunderts“ auseinander.

Unser Termin war an einem sonnigen Septembertag. Tom hat schon einige Portraitshootings im Retro Stil gemacht, und sammelt für diese Sessions historische Kleidung, die teilweise im Studio zu sehen ist. Die fotografischen Ergebnisse wirken tatsächlich wie aus alten Zeiten. Im hinteren Ladenbereich befindet sich ein kleines Fotolabor, in dem Tom seine Fotos speziell bearbeitet.

 

Am Ende wollte ich unbedingt auch in eine andere Zeit schlüpfen und zog das wunderschöne silberne Kleid aus Berlin an, das schon einige Jahrzehnte erlebt hat. So entstand dann unser Teaser Foto und beendete ein weiteres interessantes RaumMann Shooting mit einem ungewöhnlichen Mann.

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RaumMann 42 - Oliver Lonien

RaumMann 42:

Oliver Lonien

 

Der in der deutschen Tattoo Szene wohlbekannte und gefragte Oliver Lonien betreibt seit über 20 Jahren sein eigenes Studio in der Lorenz-Kellner-Straße in Trier, worin sich vorher witziger weise ein Ballettstudio befand.

 

Wie kam ich nun eigentlich, als Verweigerin der Körperbemalung, zum Shooting für meine Serie zu dem Tätowierer?

 

Der gebürtige Bitburger ist mir über die Jahre in Trier immer wieder aufgefallen. So über seine Spezialität für asiatische Motive, die deutschlandweit gefragt sind und ihn als einer der größten Talente des Landes auszeichnen. Spätestens seit der DMAX-Serie „Tattoo – Eine Familie sticht zu“ hat wohl jeder Trierer mitbekommen, dass die Stadt mit Oliver Lonien ein großes Talent der Szene beheimatet. Es war interessant und unterhaltsam zu erleben, wie eine ganze Familie, vom Sohn bis zur Uroma in dem Betrieb tätig sind.

 

Ich habe einige tätowierte Freunde, und finde die Geschichten, die diese Körperbilder erzählen immer sehr interessant. Am Schönsten finde ich es, wenn Leute, wenn sie sich fürs Tätowieren interessieren, es dann auch richtig betreiben und große Körperflächen angehen. Entweder richtig oder gar nicht. Und da ich mich selbst nie entscheiden konnte, welche Motive ich für die Ewigkeit an mir sehen möchte, habe ich mich für „wenn nackte Haut, dann richtig“ entschieden.

 

Oliver ist mir in jüngster Zeit oft mit Freundin und seiner Dogge, dem wohl größten Hund der Stadt, in meinem Lieblingscafé MoMo begegnet und so kamen wir ins Gespräch, und zu unserer Planung ihn als RaumMann der 2. Generation abzulichten.

So hatte ich bis zu unseren Shooting Termin des 42. RaumMannes noch nie ein Tattoo Studio betreten. Für meine Serie fand ich es interessant Oliver an seinem Arbeitsplatz, wo er sehr viel Zeit verbringt, in Szene zu setzen. An einem heißen Julitag betrat ich so das motivträchtige und farbenfrohe Studio von Oli. Die Riesendogge und seine kreative Freundin waren auch mit von der Partie. Ich war zuerst einmal geflasht von den vielen Details, Bildern, Arbeitsmaterialien und Farben, die auf mein Auge eindrangen. Oli wurde schlussendlich samt Dogge an seinem Stammarbeitsplatz geshootet, mitsamt Attributen seiner 2. großen Leidenschaft der Musik. Nur der Hund bereitete mir ein paar Schwierigkeiten die ganze Szenerie inclusive unruhiger Dogge festzuhalten. Man darf gespannt auf das Ergebnis sein.

 

Unser Teaser Foto entstand im Musikstudio, das sich direkt neben dem Tattoo Laden befindet. 2012 war Olivers Deutsch-Rap Phase mit dem passenden Platten Titel „Unter die Haut“ in Zusammenarbeit mit u.a. Sido. Musikalisch startet Oli aktuell mit seiner politisch und gesellschaftskritischen Band „Hiob AD“ durch.

Und als Model gibt der vielseitige Oliver Lonien nun als RaumMann in meiner Serie eine gute Figur ab.

 

 

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Es geht weiter......RaumMann 2.0.....Start der Generation 2.0: RaumMann 41 - Ralf

RaumMann 41: Ralf 

 

Das erste Shooting der 2. Generation RaumMann fand während dem heißen Trierer Sommer diesen Jahres im südlichen Stadtviertel Triers statt. Ralf ist der Schwager eines guten Freundes von mir (Marco Wagner: RaumMann 39) und lud mich für unser Shooting zu sich nach Hause ein. Es begrüßten mich freundschaftlich seine Frau Heike samt Sohn und Tochter und wir starteten zuerst einmal mit einer Tasse Espresso. Koffeingestärkt konnten wir so in seinem persönlichen Lieblingsraum.

Dieser schoko-braun gestrichene, stilsicher und geschmackvoll gestaltete Raum, beherbergt viele Hobbies und Leidenschaften des sportlichen Ralfs. Es befindet sich dort eine kleine ausgewählte Bibliothek von jahrzehntelang gesammelten Fotozeitschriften, dezent in Buchform archiviert. Die Wände geben, mit den aufgehängten Filmplakaten Ralfs Leidenschaft für gutes Kino preis. Man hat die Möglichkeit, den Raum als cooles gemütliches Kino, dank Beamer, zu nutzen. Fürs Shooting durfte eines seiner Lieblingsräder, ein Mountainbike, das Sofa belagern. Welches Fahrrad darf sowas schon tun.

Nach dem Abitur hat Ralf Fotografie studiert. Er zeigte mir ein paar seiner Arbeiten, auch seine Diplomarbeit, die mich sehr begeisterten. Im Laufe des Nachmittags habe ich einiges aus seiner Vergangenheit erfahren dürfen. Aktuell arbeitet Ralf, der Fotografie fern, im Büro einer alt eingesessenen Trierer Firma.

Zwischendurch lunzte immer wieder sein Sohn neugierig rein, den ich gut kenne, da er bereits zweimal in Fotokursen für die kleinen Fotojäger teilgenommen hatte. Aber leider musste der junge Herr draußen bleiben. Wer weiß, vielleicht wird er ja ein RaumMann der Generation der Zukunft.

Zum Abschluss machten wir unser Teaser Foto in Ralfs Büro, das erst jüngst mit Anbringung der tollen Fototapete aufgefrischt wurde. Man hat so das Gefühl, im Walde zu stehen.

RaumMann Shooting Nummer 41 mit Ralf – der Startschuss einer neuen RaumMann Generation! Es war ein guter Start! 

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Casting für RaumMann 2.0 - Wer werden die nächsten RaumMänner sein? Aktuell bin ich eifrig neue RaumMänner am potraitieren; und hier sind ein paar bereits dabei

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RaumMann 1.0 - im Spiegel der Presse -                                     NEWS: Donnerstag, 24. März KÜNSTLERGESPRÄCH im KM 9!

Meine Fotoausstellung RaumMann 1.0 wird eifrig von der Presse beobachtet und ich habe einige Interviews gegeben. Die Öffentlichkeit hat anscheinend großes Interesse an meinem Fotoprojekt, was mich sehr erfreut!

Hier ein paar Artikel aus dem Trierischen Volksfreund im März 2016.

Desweiteren folgen Berichte in der luxemburgischen Presse und im KulturRadio!

Die Autoren und Interviewer waren:

Karin Pütz (Trierischer Volksfreund - Bereich Kultur) - Rebecca Schaal (Trierischen Volksfreund - TRIER ANDERS Seite) - Marcus Stölb (Freier Mitarbeiter) - Kerstin Thalau (Kultur-Redakteurin radio 100,7 - Luxembourg).

 


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Die Fotojägerin 1.0 - Ein Film Clip von Steve Strasser - Aktuell zu sehen in der Fotoausstellung RaumMann 1.0

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Vernissage 13. März 2016 - RaumMann 1.0 - KM 9 Trier - Es war grandios!!!

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Letzter Tag VOR Veröffentlichung der 40 RaumMänner!

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Film-Clip: "Die Fotojägerin 1.0" von Steve Strasser-Premiére am 13.März bei RaumMann 1.0

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RaumMann 40 - Fabian Busch

RaumMann Teaser 40 - Fabian

Hier ist er: der 40. RaumMann! Der letzte der ersten Shooting Runde, aber der wichtigste in meinem Leben. Denn dieser junge hübsche Mann ist mein Sohn, auf den ich sehr stolz bin! Und selbstverständlich wollte ich ihn für meine Fotoserie fotografieren.

Fabian ist ein sehr vielseitig begabter Mann, der derzeit seine Ausbildung als Elektroniker für Betriebstechnik in einer großen Firma absolviert. Aber er ist nicht nur technisch und medial versiert, er hat auch eine große Leidenschaft für gute Musik, ganz wie die Mama. 

Zudem ist er, seitdem er lesen kann, eine große Leseratte. Kaum zu glauben in der heutigen multimedialen Zeit, aber es so ist es. Und mit einem dicken Schmöker entspannt Fabian gerne. Dazu darf auch ein gutes Essen und ein tiefer Bass nicht fehlen.

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RaumMann 39 - Marco Wagner

 

RaumMann Teaser 39 - Marco Wagner

 

Marco ist mein RaumMann der ersten Stunde, denn letzten Sommer habe ich ihn bereits für meine Ausstellungsbeteiligung an der Dozentenausstellung der Europäischen Kunstakademie Trier (Titel: "Räume, Skulpturen und andere Dinge") in seinem kleinen Paradies, einem sehr großen Schrebergarten am Rande der Stadt, fotografiert. Und diese Ausstellungsthema ist der Auslöser meines RaumMann Projektes gewesen. Denn diese Idee, Männer in ihrem Lebensraum zu inszenieren, ließ mich nicht mehr los und so startete ich im Herbst 2015 mein Großprojekt.

Selbstverständlich wollte ich Marco ein weiteres Mal als Modell für meine aktuelle fotografische Arbeit. 

Es war ein kalter Tag Ende Februar, als Marco mich mit seinem Roller zuhause abholte. Auf dem Weg zu seiner "Ranch" machten wir Station beim Asiaten in Trier West, wo dieses Teaser Foto entstanden ist. Wie man sieht, sind wir beide dick vermummt, wie Michellin Männchen.

Über Marco könnte ich viele Geschichten erzählen; aber ich lasse einfach mein RaumMann Foto auf der Ausstellung sprechen. Er ist auf jeden Fall ein Mann mit sehr guten kreativen Ideen. Ein toller Singer- und Songwriter, dem ich gerne lausche. Und ein guter Freund in meinem Leben!

Auf dem Teaser Foto fehlt "Freitag", Marcos toller Hund und ständiger Begleiter. Freitag ist übrigens der "Reporterhund", Marcos neuestes Projekt.

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RaumMann 38 - Steve Strasser

 

RaumMann Teaser 38 - Steve Strasser

 

Meine derzeitige fotografische Arbeit und künstlerische Auseinandersetzung mit einem Thema, wie hier meine RaumMann Serie, bedeuten zum einen die Visualisierung auf einem Foto über das Leben, den Charakter und die Leidenschaften eines Mannes. Zum anderen erzählt die künstlerische Ausführung, die natürlichen Art des Fotografierens und die Auswahl der Modelle auch etwas über die Künstlerin, also mich.

Und so war es mir ein Bedürfnis und eine Ehre, den Mann an meiner Seite und kreativen Begleiter natürlich auch als RaumMann abzulichten.

 

Steve ist zudem der Filmemacher von "Die Fotojägerin", unsere erste künstlerische Zusammenarbeit, die sehr viel Spaß gemacht hat und es sei an dieser Stelle verraten, dass weitere Filme folgen werden. Auch diese filmerische Arbeit ist, wie das RaumMann Projekt als "work in progress" zu verstehen.

Steve, aus Luxemburg stammend, hat 12 Jahre in Brüssel verbracht, dort studiert und seine filmerische Arbeit begonnen. In der belgischen Hauptstadt und europaweit hat er an über 40 Filmprojekten mitgewirkt. Die Filme sind im Bereich des Kunstfilms einzuordnen. Seine Arbeit beinhaltet das Filmen, Schneiden und teilweise sogar das Komponieren der Filmmusik.   

Neben der Produktion von Kunstfilmen ist Steve als Sprachlehrer für Französisch und Luxemburgisch aktiv.

In Trier ist er seit vielen Jahren durch die Zusammenarbeit mit dem Ensemble BewegGrund Trier der TUFA bekannt, wo er zahlreiche Video Installationen erschaffen hat. Und deswegen war unser Shooting Ort die Bühne im großen Saal der TUFA. 

 

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RaumMann 37 - Jörg Becker

RaumMann Teaser 37 - Jörg Becker

Er ist ein weiteres bekanntes Gesicht innerhalb der Trierer Musikszene. Jörg, der Drummer, der in zahlreichen Bandprojekten mitspielt. So ist der Saarländer bei der Band "vandameer" festes Mitglied. Das aktuelle Album haben sie letztes Jahr in ihrem alten Proberaum auf der "Abrissparty" an den Gleisen den Gästen, worunter auch ich zu finden war, vorgespielt und ich war sehr begeistert.

Unser Shooting fand in ihrem aktuellen Proberaum auf der "anderen" Moselseite tief unten im Keller statt. Ich war von dem Setting sehr begeistert und habe nicht viel inszenieren müssen. Dazu kam der fotogene Jörg, der sich professionell präsentierte; dementsprechend habe ich viel zu viel gutes Material, so dass die Entscheidung auf das End-RaumMann-Foto tatsächlich auf den ersten Shoot fiel.

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RaumMann 36 - Jos Ruschel

 

RaumMann Teaser 36 - Jos Ruschel

 

 

Am 23.12.2015 begegneten wir uns in der TUFA auf dem Musikfestival "Tefftival". Forsch und mit seiner sympathischen Art kam Jos auf mich zu, und erkundigte sich über meine RaumMann Serie, die er schon länger online verfolgte. Anschließend bekundete er Interesse an einem Shooting. 

Dies realisierten wir an einem Donnerstagabend im Februar nach Geschäftsschluss in seinem schönen Optiker-Laden in der Saarstraße.

 

Sein ungewöhnlicher Name hat übrigens holländische Wurzeln, denn seine Mutter stammt aus den Niederlanden. Seit einigen Jahren hat Jos den Laden seines Vaters, der auch Optiker ist, übernommen. Das Geschäft mit den schlechten Augen liegt sozusagen in der Familie. 

 

Der vielseitige und sehr beschäftigte Ehemann und Vater einer Tochter betreibt nach Ladenschluss sehr viel Sport als Triathlet. Zudem fährt er gerne Roller und ist Gitarrenspieler. All seine Leidenschaften habe ich mit ihm zwischen Hunderten von Brillen in Szene gesetzt.

Übrigens ein sehr stylischer Laden mit viel Design aus den 60ern und 70ern!

 

 

 

 

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RaumMann 35 - Wolfram Leibe

 

RaumMann Teaser 35 - Wolfram Leibe

 

Ein spannender und bedeutender Herr aus dem politischem Leben Triers, ist unser Oberbürgermeister Wolfram Leibe, den ich auch, zu meiner großen Freude, für meine RaumMann Serie gewinnen konnte. Wir hatten zweimal das Vergnügen uns für unser RaumMann Shooting zu treffen. 

Das erste Mal fand am stürmischen Karnevals-Dienstag in seinem großzügigen, mit mächtigen Kunstwerken (wie eine original Zeus Skulptur des Bildhauers Ferdinand Tietz ) gefüllten Büro des Rathauses statt. Herr Leibe hatte ursprünglich vor, mich für unser Foto in seine Lieblingsecke Triers zu führen, was wegen dem schlechten Wetter sprichwörtlich ins Wasser fiel. Wir nutzen unsere Zeit zu einem lockeren Gespräch und für unser Teaser-Foto, für das ich mich auf den Oberbürgermeister-Schreibtisch setzen durfte. 

Das eigentliche Foto inszenierten wir eine Woche später bei Rosi, der quirligen Betreiberin der kultigen Gaststätte "Aom Ecken" im Trierer Maarviertel. Dort ist Herr Leibe ein gern gesehener Gast und er kann sich bei Rosi bei Flieten und einem Porz Viez entspannen. Ich bedanke mich herzlichst bei Herrn Leibe für sein Engagement für meine Kunst-Serie!

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RaumMann 34 - Helder Rodrigues

 

 

Shooting Mann 34 - Helder Rodrigues

 

Ein weiteres interessantes RaumMann Shooting fand im Tanzstudio am Hauptbahnhof Trier mit Helder statt. Seine Tanzschule erfüllt die ehemalige Bahn-Kantine derzeit mit südamerikanischen - lebensfrohen Klängen und beweglich schwingenden Hüften. 

Helders große Leidenschaft ist der SALSA und er unterrichtet diese Tanzart nun seit vielen Jahren in Trier. Vor vielen Jahren hat der aus Portugal stammende Herr, sein Hobby zum Beruf gemacht und seinem ursprünglichem Beruf in der elektronisch-technischen Branche den Rücken gekehrt.

Ein großer Schritt war seine Gründung des "Dance in", welches ich zum ersten Mal für unser Shooting betrat. Im großen Tanzsaal waren einige "Tango" Tänzer dabei den Raum für ein Tanzevent zu dekorieren. Aber Tanzeinlagen gab es für mich an dem Spätnachmittag keine.

Dafür einen hochmotivierten quirligen Helder, der sich entspannt für RaumMann in Szene setzte. Genügend exklusive Kleidung zum wechseln und fantastische Tanzschuhe gab es im Überfluss.

Für unser Abschlussfoto, dass wir im orange-braunen Treppenflur machten, bekam ich ein paar Accessoires im 20er Swing Look. 

 

 

 

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RaumMann 33 - Laas Koehler

Shooting Mann 33 - Laas

 

Ihn musste ich unbedingt auch in meiner RaumMann Serie haben. Den Berliner mit der frechen, aber ehrlichen Schnauze: Laas, der mit seinem Spielplatz der Kunst, seiner recht jungen Galerie KM9 die Trierer Kunstszene erfrischt. Bei ihm wird nun am 13. März meine RaumMann 1.0 Vernisage stattfinden und Laas ist einer der 40 abgelichteten Herren.

Wir hatten gleich 2 verschiedene Shootingorte ausgemacht, und Laas gab Vollgas als Modell und posierte sehr zu meiner Zufriedenheit.

Ich freue mich sehr ihn zu kennen, und er stellt eine Bereicherung für meine Arbeit und Denken dar. 

Immer weiter so Laas....mit frischem Wind immer voraus!

 

 

 

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RaumMann 32 - David Kliewer

Shooting Mann 32 - David

 

Vor einigen Jahren war ich bei David zuhause zu einem privaten DJ Abend eingeladen. Das war ein toller Start zum Kennenlernen; mit lauter Musikbegeisterten! Musik und Fotografieren sind wohl große Gemeinsamkeiten von uns beiden. 

Inzwischen ist David verheiratet, zweifacher glücklicher Vater, Luxemburgpendler und seit neuestem Mieter eines coolen Studios direkt am Ehranger Bahnhof. Dort besuchte ich ihn auch zu unserem Shootingtermin, an dem David mal VOR der Kamera posierte. 

Dazu gab es selbstgemachte Pizza; sie war sehr sehr lecker gewesen! Danke David! Und wie es für echte Trierer sich gehört, einen Porz gezapften Viez.  

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RaumMann 31 - Maher Abdul Moaty 

 Shooting Mann 31 - MAHER

 

Der syrische Tänzer Maher, der noch nicht all zulange in Trier lebt und arbeitet, hat u.a. in der Produktion BLUE SHEETS mitgewirkt. Dort habe ich ihn auch das erste mal gesehen. Ein eindrucksvoller interessanter Mann, der gerne bei meiner Serie mitmachen wollte.

Er lud mich in sein Appartement ein und erzählte mir zuerst ein wenig aus seinem Leben. So erfuhr ich, dass Maher schon einiges von der Welt gesehen hat und seine Freundin im fernen Schweden wohnt. Eifrig lernt er Deutsch  und spricht für die kurze Zeit schon sehr gut. Ich bin sehr gespannt, wie seine Reise weitergehen wird, und mit welchen tollen Produktionen er noch uns erfreuen wird!

Zu erzählen wäre noch, dass er sehr gerne kocht und ich nach unserem Shooting auch noch einen leckeren Teller Nudeln mit scharfer Soße zu Essen bekam.

Dank Dir Maher, für Deine Gastfreundschaft.

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RaumMann 30 - Stefan Bastians

Shooting Mann 30 - Stefan

 

Ein Mann, der über einige Umwege es irgendwie schaffte, ausgerechnet im gemütlichen Trier zu stranden.  Und hier widmet sich Stefan nun seiner vielseitigen Arbeit als Künstler, Schauspieler, Regisseur und Schreiber und erfrischt die Trierer Theaterszene.

Wir beide kamen zu unserem RaumMann Shooting über Facebook zusammen. Auf meinen Aufruf nach "Modellen" meldete er sich bei mir. Stefan lud mich zu BLUE SHEETS der Jazzoper im Walzwerk ein, das Stück, das er letztes Jahr inszenierte. Eine gigantische Produktion mit über 100 Mitwirkenden.

Und wie auf unserem Teaser Foto zu sehen ist, fand unser RaumMann Shooting an diesem kühlen, riesigem und faszinierendem Gebäude statt.

Aktuell steht er selbst in dem Stück "Kleine Eheverbrechen" des LIMELIGHT Theaters in der TUFA auf der Bühne. Regie führt mein RaumMann 28 Stephan Vanecek.

Ich drücke Stefan Bastians die Daumen, dass seine weiteren Produktionen (aktuell die Jahresproduktion ODYSSEE) und alle neuen Pläne, gut verlaufen mögen!

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RaumMann 29 - Pascal Scheider

 

 

 

 

Shooting Mann 29 - Pascal

 

 

Ein langer Abend mit Freundinnen führte uns ins Schmitz zum Tanzen. Dort lernte ich den sympathischen Koch und leichtfüssigen Tänzer Pascal kennen. Spontan gefragt, ob er an meinem Projekt RaumMann mitmachen möchte, sagte er interessiert zu. Leider verlegte ich, die auf einem Bierdeckel notierte Handynummer, so dass unser Shooting um viele Wochen verspätet aber schlussendlich doch noch stattfinden konnte. 

Es war mal wieder ein grauer Wintertag; aber in Pascals Wohnung herrschte ein buntes Treiben und es kamen noch viele witzige und ungewöhnliche Interessen und Sammelleidenschaften zutage. Diese sind auf unserem RaumMann Foto samt Model Pascal inszeniert anzusehen.

 

Ich verrate an dieser Stelle noch soviel, dass mich Pascals Wasserschildkröten sofort in den Bann zogen und diese ein kleines ExtraShooting hatten, welches sie sichtlich genossen haben!

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RaumMann 28 - Stephan Vanecek 

 

Shooting Mann 28 - Stephan 

 

 

Eine weitere besondere Freude war es mir, meinen Schauspielkollegen Stephan bei sich zuhause zu shooten. Seine Einliegerwohnung im Hause der Eltern, liegt idyllisch an der Mosel und eine wahre Schatzkiste, was Theaterrequisiten betrifft. Dies ist auch seine bunte, kleine, große Welt. Besonders haben es Stephan Musicals angetan. Er spielt, singt, führt Regie und kümmert sich um Kleidung und Requisiten. Und wie ich in seiner Musical CD Sammlung bemerken konnte, gibt es wohl kein Musical, das er nicht kennt. Gerne fährt er in Deutschland zu großen Produktionen; es scheint ihm da kein Weg zu weit. Noch einen Tag vor unserem Shooting Termin war er mit Freunden nach Hamburg zu einem Musicalbesuch gefahren.

Eine weitere große Liebe seines Lebens ist sein Kater Helge, der auf unserem Teaser Foto nicht fehlen durfte.

Innerhalb der Trierer freien Theaterszene begegnen wir uns schon seit vielen Jahren. Aktuell proben und spielen wir beide im MAESTRO Theater (Cooperation des TeaTriers, SponTat und der freien Szene) und stehen jeden Monat gemeinsam im Kasino am Kornmarkt auf der Bühne. Und wenn Stephan die Moderation übernimmt, kann er stets mit einem gewagten Anzug für Begeisterungsstürme sorgen.

Samstag war Premiere von "Kleine Eheverbrechen" in der TUFA, ein Stück, mit Stephan als Regiesseur und mit RaumMann Nummer 30 Stefan Bastians, welcher der männliche Hauptdarsteller ist.

Ich bin sehr gespannt!

 

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RaumMann 27 - Ali Anvari

Shooting Mann 27 - Ali Anvari

 

Der vielseitige Ali....auch ein "typischer" RaumMann, der so einiges getan hat in seinem Leben und in keine Schublade zu stecken ist! Weltweit treibt er sich herum und bringt stets einigen kreativen Input mit, den er mir gerne zum Beispiel im Cafe MoMo mitteilt, wo er auch gerne seine Freizeit verbringt.

 

Seit neuestem betreibt er eine eigene Galerie, in der wir unser Teaser Foto aufgenommen haben.

Unser RaumMann Foto inszenierten wir am nächsten Morgen samt kleinem StarModel in Alis Haus. Dort waren auch seine Frau und drei süße kleine Kinder anzutreffen.

Ich kann nur sagen, dass Ali eine sehr fotogene Aura besitzt und viele tolle Portraitaufnahmen zustande kamen.

 

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RaumMann Flyer sind im Druck!

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RaumMann 26 - Christian Schmitt

Shooting Mann 26 - Christian Schmitt

 

Ein Mann, viele verschiedene Seiten. So sind sie  - meine RaumMänner.

Christian, der von uns im Freundeskreis liebevoll Olegi genannt wird, ist auch ein solches Exemplar. Der Pädagoge, zudem Vater von 2 kleinen süßen Mädchen und witziger Partytiger, wurde von mir in seinem neuen Zuhause über den Dächern von Trier geshootet. Vor der Fotosession waren wir mit einem weiteren Freund und meinem Lieblingshund "Freitag", Christians neues Sofa abholen. Auch solche alltäglichen, für andere Menschen vielleicht langweilige Aktionen, sind für uns sehr lustige Aktivitäten. 

Und mit diesem Schwung und viel Humor konnte Christian vor meiner Canon als RaumMann posieren. Innerhalb eines ganz natürlichen Lebensraumes, den gewiss viele Herren mit Genuss nutzen, sich aber so nicht gern vor der Kamera zeigen würden. 

Christian ist übrigens ein Mitglied meiner "MännerKochGruppe", vor 1,5 Jahren gegründet, die bis dato nie gemeinsam gekocht hat. Diese Gemeinschaft hat sich aber zu einem wöchentlichen Contest entwickelt, bei dem es darum geht, ein spezielles Thema medial umzusetzen.

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RaumMann 25 - Ralf Schmitt

Shooting Mann 25 - Ralf

 

Was für ein Mann ... der Ralf, ein absolutes Unikat, den ich unbedingt shooten wollte. Und dieses Event fand zwischen Weihnachten und Neujahr in seiner traumhaften Altbauwohnung statt.

 

Ich kenne ihn über meine Tätigkeiten im Stadtmuseum Simeonstift Trier, wo er sich um die historische Kleidung kümmert (u.a. auch fotografisch). Und da wir liebe gemeinsame FreundInnen haben, begegnen wir uns privat immer mal wieder und dann gibt es so viel zu lachen. Ich liebe seinen speziellen Humor und war ganz gespannt auf seine Wohnung, also unseren Shooting Ort.

Im Vorfeld war mir bekannt, dass Ralf auch privat an historischen Gegenständen interessiert ist und ein Leben als Jäger und Sammler auf Flohmärkten führt.  Aber seine große Barbie Sammlung gehört leider der Vergangenheit an. 

Ich kann nur sagen, dass unsere Inszenierung atemberaubend ist, und ein weiteres Highlight bei RaumMann darstellt.

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RaumMann 24 -Thorsten Metz

Shooting Mann 24 - Thorsten

Diesen kernigen Mann kenne ich nun seit ein paar Jahren, sozusagen seit seinem Einzug neben meinem Appartement. Mittlerweile wohnt er samt Freundin in einer großzügigen katzengerechten Wohnung unter meiner. Ich bin froh, so nette Hausmitbewohner zu haben. Und da Thorsten ein außergewöhnliches Exemplar der männlichen Gattung darstellt, war es klar, dass ich ihn in meiner Fotoserie haben möchte.

Der selbstständige Pädagoge ist viel unterwegs, aber er sorgt im Haus und vor allem in unserem "Garten" an den kultigen Gleisen für gemeinschaftliche Aktivitäten. Den Sommer verbringen wir Hausmitbewohner leidenschaftlich an eben diesen und Thorsten sorgt stets für Feuer zum Grillen.

Mit dem Pädagogen kann man wunderbar diskutieren und er hat stets ein offenes Ohr für uns. Seit ein paar Monaten hat das sympathische Paar Zuwachs bekommen; in Form von 2 süßen Kätzchen, die das ganze Haus positiv beleben. 

 

 

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RaumMann 35 - Wolfram Leibe -Teil 1

Shooting Mann 35 - Teil 1 -

Wolfram Leibe

 

 

Heute Morgen hat das Treffen bezüglich RaumMann mit dem Trierer Oberbürgermeister Herrn Leibe endlich geklappt. Um 10 Uhr klopfte ich, nachdem ich dem Regen und Sturm tapfer getrotzt hatte, an seinem Büro im Rathaus am Augustinerhof, an. 

Es war ein sehr angenehmes erstes Kennenlernen mit Wolfram Leibe; leider konnten wir unser eigentliches RaumMann Shooting wegen dem schlechten Wetter nicht durchführen. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Der 2. Shooting Termin steht und wird noch in diesem Monat durchgeführt. An einem sehr interessanten Ort! Soviel sei nur verraten.

Aber der 35. Teaser mit Herrn Leibe und mir ist bereits auf der Speicherkarte. Desweiteren kam ich nach unserem Meeting zu einer kleinen Fotoexkursion innerhalb des Rathauses, wobei ich interessante Stellen des Gebäudes festgehalten habe. Und wie man sehen kann, habe ich noch das ein oder andere männliche Objekt gefunden.

Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr auf das RaumMann Shooting -

Teil 2 mit Herrn Leibe!

 

 

 

 

 

 


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RaumMann 23 - Ulysses Wagner

 

Shooting Mann 23 - Ulysses

 

 

Der Mann mit dem außergewöhnlichen Namen kennt man in Trier durch seinen "Unikörper Aktkalender", der 2012 das erste Mal erschien und für positive Aufmerksamkeit sorgte.

 

Mir selbst ist Ulysses durch eben dieses Projekt bekannt, und ich fragte ihn spontan, ob er Lust habe, sich für mein Männerprojekt ablichten zu lassen. Sofort war der Psychologiestudent interessiert und unser Shooting fand an einem Winternachmittag in seiner neu bezogenen Wohnung statt, inklusive seiner Freundin, die während unseres Shootings ein leckeres Mahl zubereitete.  

 

Zwischendurch tauchten auch noch zwei Handwerker auf, für die unsere kreative Inszenierung gewiss das Highlight ihrer Arbeitswoche darstellte. 

 

Ich verrate zu unserem Shooting nur soviel, dass an diesem grauen Wintertag im Wohnzimmer von dem sportlichen Ulysses ein Sommer - Strandfeeling aufkam. 

 

Auf unserem Teaser - Abschluss - Foto ist eine weitere seiner Leidenschaften ersichtlich: das Reisen. Ich bin mal gespannt, wohin ihn nach dem Studium das Leben noch hin verschlägt.

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RaumMann 22 - Benjamin Kelm

RaumMann Teaser 22 - BENjamin

 

 

Für mein Männer-Shooting mit Ben, ging meine Reise ins scheene Saarbrigge. Wir beide sind seit fast 2 Jahren Schauspielkollegen im Maestro Trier (Zusammenschluss vom Theater Trier, SponTat und Schauspieler der freien Szene) und stehen einmal im Monat im Kasino am Kornmarkt mit diesem Improvisationsformat auf den Brettern, die die Welt bedeuten, wenn es heißt 5,4,3,2, los geht´s!

 

Und los ging es nach einem netten Kaffee und Kuchen Stündchen in einem gemütlichen kleinen Café nähe des Sankt Johanner Marktes in Bens Wohnung. Dort sorgten unsere Inszenierungen für einiges Durcheinander; aber wenn die Ergebnisse endlich zu sichten sind, werdet Ihr sehen, dass es sich gelohnt hat. 

Ben legte sich, so wie ich ihn kenne, mächtig ins Zeug und präsentierte einige seiner Leidenschaften. Es war mir ein großes Vergnügen ihn in allen Ecken seiner Wohnung zu inszenieren. 

Gegenüber hatten wir aus der gegenüberliegenden Wohnung, einen sehr interessierten männlichen Beobachter, der unser Shooting die ganze Zeit unter Beobachtung stellte. 

 

Ben liebt die Bühne und ist neben Maestro, Krimidinner und Kinderstücken ab und an auch vor der Kamera aktiv. Ich bin sehr gespannt, wohin das Leben und die Kunst ihn noch verschlagen wird. 

Wie wäre es mit London? Auf unserem gemeinsamen Teaser Foto hält der rote Bus bereits volle Fahrt auf Ben!

 

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RaumMann 21 - Tim Gorgot

Shooting Mann 21 - Tim Gorgot

 

Und nach Wg Genosse Björn, folgte schlussendlich das geplante Shooting mit Tim. Ihn kenne ich vom Auflegen elekronischer Klänge im Exhaus mit seinem "DJ-Kollegen-Vater" Kräfti. Tim hat neben seiner musikalischen Leidenschaft eine hohe Affinität zur Technik und der bunten digitalen Welt der Spiele.

In seinem Zimmer fand ich viele interessante Attribute, die eine Bandweite seiner Interessen zeigen. So wurde Tim innerhalb seines Zimmers mit einigen solcher Dinge inszeniert und fotografiert. 

Der normalerweise kamerascheue Tim, wollte mit Hilfe meiner Fotoserie ein wenig seiner Abneigung, sich vor der Kamera zu präsentieren, ablegen.

Ich hoffe, dass ich dazu etwas beitragen konnte. Das RaumMann Foto ist auf alle Fälle, dank Tims Präsenz hervorragend geworden!

Zum Abschluss posierten wir als Catwoman und Umbrealla-Fighter im Flur. Wieder ein schöner kreativer Nachmittag in meiner beruflichen Lebenswelt.

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RaumMann 20 - Björn

Shooting Mann 20 - Björn

Eigentlich kam ich in die Männer WG der Freunde und Arbeitskollegen Tim und Björn, mit einem Shootingtermin mit TIM (RaumMann 21). Während unserer "Shooting-Planung" in Tims Zimmer, kam Björn hereingeflogen und wirbelte herum. Mich faszinierte seine energiegeladene Erscheinung so sehr, dass ich ihn spontan fragte, ob er nicht auch Lust dazu habe, bei meiner Serie mitzumachen. Dies wurde sofort in die Tat umgesetzt. 

Dies war mein erstes "Doppel-Shooting" mit zwei Herren...selbstverständlich nacheinander.

Björn habe ich als sehr sympathischen und kommunikativen Mann kennengelernt, der mit seinem RaumMann Foto gewiss viele, die ihn kennen, überraschen wird!

Während des Nachmittags hatte ich die Gelegenheit das neue Tonstudio der beiden zu besichtigen.

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RaumMann 19 - Sebastian Böhm

Shooting Nummer 19 - Sebastian Böhm

Der Maler Sebastian ist mir schon seit einigen Jahren, aus der Trierer Kunstszene (Kunstverein Trier Junge Kunst) und als Dozentenkollege der Europäischen Kunstakademie Trier bekannt. Aber erst für unser RaumMann Shooting besuchte ich Ihn zum ersten Mal in seinem Atelier. Ein riesen großer, loftähnlicher Raum, gefüllt mit Sebastians Arbeiten, Farben, Leinwänden, Gebilden,... Mein fotografisches Auge war hocherfreut.

Das Shooting verlief mit solch ruhigen und angenehmen Schwingungen, so dass Sebastian anfing, an seinem neuesten Werk weiterzumalen, was er normalerweise mit "Publikum" nicht tut, wie er mir später mitteilte.

Ich kann nur sagen: ein fantastisches Atelier mit einem tollem Künstler!

 

 

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RaumMann 18 - Andreas Hegert

Shooting Nummer 18 - Andreas Hegert

 

Dieser junge Herr, ist an der Hochschule Trier im digitalen Medien-Spiele Fachbereich zu finden, wenn er nicht im Exhaus das partylüsternde Volk mit Getränken aller Art versorgt. Dort habe ich ihn über meinen 7. Shooting Mann Moritz Rehfeld kennengelernt, als ich mich endlich wieder selbst privat zur Abwechslung ins "wilde" Trierer Nightlife stürzte. Moritz stellte mir Andreas als den Mann vor, den ich unbedingt shooten sollte. 

Dies tat ich dann schließlich auch, nach ein paar Wochen und einigen Mails, die der Beschreibung meines Fotoprojekts dienten.

Unser Shooting fand Sonntagnachmittags bei ihm in der Studenten WG im Dachgeschoss im nahe gelegenen Euren statt. Dieser sehr große Herr hat ein Zimmer mit Schräge, worin ich ihn bei der Vorführung seines Lieblingssports fotografierte. Dabei litt ich unter großen Platzproblemen, um Andreas in Bewegung und in ganzer Körpergröße, aufs Bild zu bekommen, da ich selbst kaum Raum hatte, mich für den idealen Bildausschnitt zu bewegen. Aber irgendwie habe ich es wie immer geschafft interessante Fotografien zu erstellen.

Unser gemeinsames Teaser Foto inszenierten wir im Bad in der Dusche, die allerdings trocken blieb. Übrigens eines meiner Lieblingsfotos der Nebenreihe Abschlussbild mit Modell und mir.

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RaumMann 17 - Christoph

Shooting Nummer 17 - Christoph

Das wohl längste und umfassendste Shooting bisher. Start Samstagnachmittag 14.00 Uhr; Ende am Abend 20.00 Uhr. Aber es war ja soooo schön, Christoph mit all seinen Facetten und verschiedenen Seiten in Szene zu setzen. Wir waren beide so in Schwung, dass ich alleine mit Christoph eine Ausstellung füllen könnte und die Wahl für ein einziges Foto für die Ausstellung RaumMann 1.0 mir sehr schwer fallen wird. 

Shootingort war bei ihm zuhause mitsamt vieler Geschichten aus seinem Leben. 

Und wieder einmal begegnete mir mein 12. Shooting Mann Jörkk Mechenbier; hier in Taschenform, wie die Fans von Love A auf unserem gemeinsamen Abschlussfoto erkennen können. Das fand übrigens im Wäscheraum statt.

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RaumMann 16 - Stefan Raquet

Shooting Nummer 16 - Stefan Raquet

Das bisher spontanste und schnellste Shooting der Reihe. Diesen Herrn lernte ich kennen und er wurde sofort geshootet. Er befand sich bereits in seinem Lebensraum Büro in seiner Werkstatt. Stefan ist der Kollege und Mitinhaber der Steinmetz Werkstatt Raquet und Partner (Daniel Stoller).

Daniel wollte nach unserem Shooting mir nur noch schnell seinen Partner Stefan vorstellen. Dieser beeindruckte mich sofort von seiner ungewöhnlichen und eigenwilligen Ausstrahlung, so dass er sofort abgelichtet wurde. Denn tags drauf flog er nach Rom, so dass uns keine Zeit blieb.

Zum krönenden Abschluss dieses "Doppelshootings" an einem Nachmittag, gab es noch ein paar Schnappschüsse der beiden Steinmetze samt tierischen Kirchenfiguren für den neuen Werkstattkalender 2016. 

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RaumMann 15 - Daniel Stoller

Shooting Nummer 15 - Daniel Stoller

Wir saßen vor Ewigkeiten täglich gemeinsam im Schulbus nach Saarburg, wo ich 9 Jahre lang die Schulbank drückte. Wiederbegegnet sind wir uns vor circa 3 Jahren durch einen gemeinsamen Freund in Trier. Und nun sehen wir uns regelmäßig im Café MoMo und halten uns auf dem Laufenden. Daniel ist von Beruf Steinmetz und ein ganzer Kerl, so wie er mit diesem schweren, sperrigen Material täglich arbeitet. Und genau an dem Ort des täglichen Arbeitens, fand unser Shooting statt. Es ist seine eigene Werkstatt, unweit des Stadtzentrums Triers, in einem Hinterhof. Für mein visuelles Auge war dieser Raum ein Feuerwerk der Eindrücke. Altes, Neues, Werkzeuge, Technik...und alles mit einem feinen, hellen Staub überzogen. Fotografisch gesehen ein Traum . für die Lunge eher weniger.

Zum Abschluss machten wir eine kleine Radtour auf der Stelle.

 

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RaumMann 14 - Stephan Jäger

Shooting 14 - Stephan Jäger

Woher ich ihn kenne....grübel...es war tatsächlich vor genau einem Jahr an Karneval im Winkels, bei Schunkelmusik, HalliGalli und Tanz am Rosenmontag. Wir fanden im Gespräch rasch einen guten Draht zueinander und unser gemeinsames Hobby, das Rennradfahren, brachte uns zum Nummerntausch. Und so fand unser nächstes Treffen on the road mit unseren Bikes und einem weiteren Rennradkollegen statt. 

Wie ich während unseres Shootings feststellte, waren Jörkk Mechenbier (Der Sänger von Love A) und Graphiker Stephan bis zu Jörkks Umzug nach Hamburg, jahrelange Hausmitbewohner. Trier ist doch ein Nest, wie ich immer wieder feststellen muss. 

Als visuellen Gruß gen Hamburg, zog Stephan für unser gemeinsames Abschlußfoto ein Bandshirt von Love A an.

Und das eigentliche Shooting? Ich sage dazu nur, dass Stephan einen absolut genialen Shootingraum hat....FANTASTIQUE!

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RaumMann 13 - Jörkk Mechenbier

Shooting Nummer 13 - Jörkk Mechenbier

 

Der inzwischen weit über die Grenzen Triers hinaus bekannte Sänger JÖRKK, war mein Frontmann in einem genialen Shooting Ende letzten Jahres. Es fand im Kulturzentrum Exhaus am Moselufer statt, Ort für die Indie, Punk und Rockszene Triers. Das Exzellenzhaus ist seit langem ein Lebensraum Jörkks, den ich während Studioaufnahmen der neuesten Songs seiner Band Love A, samt aller Bandmitglieder besuchen durfte. Unser Shooting fand schlussendlich in der großen Turnhalle des Gebäudes statt. Ich würde sagen, die schönste Halle weit und breit.

Jörkk, der inzwischen Hamburg sein Zuhause nennt, ist mir seit vielen Jahren aus der Trierer Musiker Szene bekannt. Zudem arbeitete er lange Zeit im coolen Laden "Tante Guerilla" in der Fleischstrasse im Zentrum der Stadt, wo man noch feinstes Vinyl neben Skateboards und exklusiven Modeartikeln erwerben kann. Ich finde es großartig, dass die Jungs es geschafft haben, Bestandteil der deutschen Indiemusik zu werden. Und die Musik spricht einfach für sich!!!

 

Zum Abschluss O-Ton Jörkk auf meine Frage, ob er Lust auf ein Shooting für RaumMann hat:

"...Sehr gerne! Wäre mir eine Ehre. Zudem halte ich meine Fresse unglaublich gerne in die Kamera."

 

Und dies hat er getan und es hat unheimlich Spass gemacht; Modellprofi Jörkk!


„wink

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RaumMann 12 - Hannes Freising

Shooting Mann Nummer 11: Hannes Freising

An einem kühlen Samstagnachmittag machte ich mich auf den Weg Richtung Markusberg zu Hannes. Das Shooting fand in seinem Haus in Hanglage statt, das der Architekt eigens umgestaltet hat. Leider kann er mit Frau und seinen 3 Kindern dieses fantastische Haus nicht selbst bewohnen, wegen Platzmangels, und so haben Trierer Touristen die Gelegenheit dieses Schmuckstück zu mieten. 

Hannes ist mir erst seit kurzem bekannt, als Gast aus dem Café MoMo, wo ich das Booking mache. Durch das Shooting bekam ich weitere Einsichten in das Leben des Familienvaters. 

So habe ich z. B. erfahren, dass er sich früher gerne T´Shirts aus alten Flower Power Frotee Handtüchern genäht hat. 

Während Frau samt Kids im kleinen Garten sich austobten, shootete ich Hannes auf allen 3 Etagen des Hauses.

 

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Immer am Auslöser...für mein Projekt RaumMann!

Diese Woche gestaltet sich mal wieder sehr aufregend. Einige Shootings habe ich mit sehr unterschiedlichen Herren für meine Fotoserie gemacht und ich kann nur sagen, dass jedes Shooting ein Ereignis darstellt.

Heute Morgen war ein Regisseur und Schauspieler vor meiner Linse; nun geht`s noch weiter mit einem Tänzer.

Immer am Auslöser....volle Energie voraus für RaumMann!

Und ich verrate noch ein Zusatzprojekt, das extra für die Vernisage 1.0 durchgeführt wird: ich plane aktuell mit dem Filmemacher Steve Strasser einen Videoclip an einem ganz besonderen Ort!

Dies verspricht ein zusätzliches visuelles Highlight für meine im März geplante Ausstellung zu werden.

 

 

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RaumMann 11 - Hong Troung

Shooting Mann Nummer 11: Hong Troung

Das war ein langer Shooting Tag: Zuerst Nic Waters, und im Anschluss, quasi eine Tür weiter, Hong in seinem Lebensraum: der T´Shirt Manufaktur Hongandfriends, die er mit seinem Bruder Johannes seit circa 5 Jahren führt. Der ehemalige Erzieher Hong designt coole Öko Shirts und Taschen. Er ist mir seit vielen Jahren aus dem Trierer Nachtleben bekannt und die letzten Jahre durch seine Arbeit. Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass der recht zurückhaltende Hong, der Mann, der nicht viele Worte macht, sich in seinem Laden ablichten lies. 

Inmitten seiner mit Siebdruck gestalteten coolen T´Shirts, fand unser Shooting statt. 

Hong meinte zu mir: " Das tue ich nur Dir zuliebe!"

Dank Dir Hong, ich weiß es sehr zu schätzen.

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RaumMann 10 - Nicolas Waters

Shooting Mann Nummer 10: Nicolas Waters

Einmal im Monat gehe ich stets zum Treffen Der Kreativen von Trier, an dem jedes Mal ein anderer Freiberufler aus der Kreativbranche sich und seine Arbeit vorstellt (ich werde dies übrigens am 02.02.2016 tun). Im Monat November stand Nic, der  Engländer, am Tresen des La Tiendas und erzählte seine Lebensgeschichte, was ich höchst interessant fand. Der ehemalige Banker, der nun für einen guten Partysound mit seinen erfundenen ROCKETZ Boxen auf privaten Feten sorgt, war mir lange von Partys bekannt. Für mich war klar, dass ich Nicolas auch für meine Serie shooten möchte, und er war direkt begeistert von meinem Projekt.

Zum Shooting trafen wir uns in seiner ROCKETZ Werkstatt in der Saarstrasse und ich kann nur sagen: Nics Foto ist ein Kunstwerk - er ist ein Kunstwerk! Großartig, wie ruhig und gelassen Nic das ganze Shooting und den Szenenaufbau über sich ergehen lies.

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RaumMann 9 - Jimi Berlin

Shooting Star Nummer 9: Jimi Berlin alias Uwe Reinhard

Weit über die Grenzen Triers hinaus ist er bekannt, als Musiker, Autor, Zeichner, Sänger und Songwriter zahlreicher Bandprojekte. Seit über 20 Jahren steht er nun auf diversen Bühnen und wird irgendwie nicht älter. Die kreative Arbeit hält Uwe wohl jung und frisch.

Ich selbst habe ihn das erste Mal auf einem Konzert seiner Band "5 im grünen Bett" in Lukys Luke (Trier) gesehen. Bis heute ist Uwe konstant musikalisch aktiv. Erst kürzlich sang und performte er mit seinem neuen Projekt "Herr Berlin" in der TUFA in Topform auf dem TEFTIVAL Festival. 

Ich habe Uwe zuhause in seinem Lieblingszimmer mit meiner Kamera besucht. Es waren interessante und vergnügliche Stunden bei ihm, in denen ich eine weitere Leidenschaft Uwes entdecken konnte und mit ihm in Szene gesetzt habe.

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RaumMann 8 - Jonathan Lazarovitz

Shooting Nummer 8: Jonathan Lazarovitz

Wir beide schrieben und telefonierten schon seit geraumer Zeit wegen einem Shooting Termin und kamen irgendwie nicht zusammen. Sonntagabends rief Jonathan gegen 22 Uhr an, und spontan wie wir sind, machten wir eine halbe Stunde später unser Fotoshooting. Jonathan, ein junger Mann der schnellen Entschlüsse, der sein Fahrrad über alles liebt und für jeden kreativen Spaß zu haben (wie auch der Rest der Familie).

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RaumMann 7 - Moritz Rehfeld

Shooting Mann Nummer 7: Moritz Rehfeld

Moritz spielte den Ochsen vor 2 Jahren in einem Kinderstück. Ein Freund von mir spielte in selbigem Stück den Esel. Und so habe ich Moritz in der Fußgängerzone Triers kennengelernt, als "Ochs und Esel" unterwegs waren. Aber ein Ochse ist er in Realität beileibe nicht.

Wir machten einen Sonntagabend für unsere Fotosession bei Moritz zuhause aus. Es waren höchst unterhaltsame Stunden mit ihm. Und ich lerne sehr unterschiedliche Seiten von ihm kennen. Der Student, Sportler, Pflanzenfreund und Schauspieler führte mir in Windeseile einen Großteil seiner bunten Garderobe vor. Hier möchte ich nun auch nicht zuviel verraten. Nur soviel, dass Moritz als RaumMann eine eindrucksvolle Szene darbietet und sehr "intime" Einblicke in seine Welt visuell zum Ausdruck bringt.

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RaumMann 6 - Ingo Girmscheid

Shooting Star Number 6: Ingo Girmscheid

Ein bunter Hund in Trier. Bekannt in der Club- und Musikwelt Triers. Selbst legt er auch immer gerne auf, wie auf der Traumwald im Sommer irgendwo in der Natur oder im Ex Haus Trier. Techno und Goa sind seine Leidenschaften. 

Ich habe ihn vor circa 15 Jahren auf meinem Weg zur Rheinkultur im Zug von Trier Richtung Bonn kennengelernt. Mit unserer Musikleidenschaft hatten wir sofort einen guten Draht zueinander. Unsere Wege haben sich immer wieder gekreuzt, was auch stets unterhaltsam ist. 

Sein Lebensraum ist...man glaubt es kaum...die MOSEL. Gerne im Sommer am 191 Bereich, wo die Szene Triers gerne zu DJ Sets auf der Wiese chillt, picknickt und tanzt, aber auch mal besinnlich allein mit Buch am Ufer. Unser Shooting war fast schon als winterlich zu bezeichnen. Und jeder der den quirligen Ingo kennt, glaubt es kaum, dass ich ihn während unseres Shootings absolut ruhig und besinnlich portraitieren konnte. Ingo - ein Mann mit sehr unterschiedlichen Seiten. Ein Unikat - schön ihn zu kennen.

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RaumMann 5 - Willi Frankreiter

Shooting Star Nummer 5: Willi Frankreiter

Er ist aus der Europäischen Kunstakademie Trier nicht wegzudenken. Willi, der Mann, den man immer fragen kann, wenn Not am Mann oder Frau ist. Er repariert, baut, schneidet, schleppt, bohrt, hängt, klettert und ist immer bereit. Seit über 5 Jahren doziere ich an der EKA Trier und weiß, dass Willi immer zur Stelle ist. Er richtet die Ateliers nach Wunsch ein und bringt Kabel oder Bühnenelemente für meine Abschlusspräsentationen. Zur Entspannung kann ich auch gerne mal einen Kaffee mit ihm in seinem Lebensraum Werkstatt trinken. Dort ist übrigens auf einer Empore sein Schlagzeug untergebracht, das er zwischendurch zum Krachen bringt.

Privat ist er mit seiner Frau Monika gerne auf seiner Harley auf Reisen und ein wagemutiger wilder Typ, der jede Menge zu erzählen hat.

Nun gibt es seit 2 Jahren ein neues Familienmitglied, der süße Hund neben Willi auf dem Bild, der sehr viel Schwung, Energie und Freude ausbreitet.

Willi habe ich natürlich in seiner Werkstatt portraitiert. Wie genau....das gibt s im März im KM9 zu sehen. 

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RaumMann 4 - Thomas Fehr

Shooting Star Nummer 4 ist TOM

Tom...mittlerweile mein Nachbar, ehemaliger DJ Kollege aus der legendären BANK (für alle Neuankömmlinge aus Trier: das war ein super toller Club/Bar vor circa 6? Jahren, ehemalige Volksbank Nähe Porta..HACH...ich vermisse sie sehr!) und Freund. Vielen bekannt aus seiner CAFE LÜBKE Zeit, als Betreiber des damaligen schönsten Cafés in Trier. Tom brachte dort mit einem tollen Ambiente, angenehmen musikalischem Sound und kleinen Konzerten eine nette Mischung Menschen auf dem Sofagelagere zusammen. Sein Traum: eine exklusive CocatailBAR; er übt fleissig!

Tom tanzt an mehreren Tagen in der Woche Swing, die restlichen freien Stunden verbringt er in diversen Bands am Schlagzeug. 

Unser Shooting fand an seinem Geburtstag statt. Ich klopfte gegen 19 Uhr an seine Tür, mit Kuchen und brennender Kerze geschmückt. 3 weitere Hausmitbewohner öffneten mir die Tür - von Tom aber keine Spur. Er wollte mal schnell für eine Stunde mit seinen Mädels Swing tanzen. So warteten wir auf den Ehrengast, der irgendwann Stunden später wieder auftauchte, so dass ich ihm doch noch gratulieren konnte. Wir wollten eigentlich in dieser Woche unser geplantes Shooting in seinen Räumlichkeiten durchführen. Sein Schlagzeug im Mittelpunkt. Dieses sollte nun am nächsten Tage in den Probenraum umziehen, so dass wir .. inzwischen hatten wir Mitternacht schon überschritten .. schnell einige Aufnahmen mit Tom und Schlagzeug in der Küche machten. Als Abschluss folgte der Bananenabschuss, fotografiert von Thorsten. 

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RaumMann 3 - Roland Grundheber

Shooting Nummer 3: Roland Grundheber

Ich startete im Oktober einen Aufruf auf Facebook, dass ich auf "MännerSuche" für mein Fotoprojekt sei. Darauf hat sich der vielseitige Künstler Roland bei mir gemeldet, den ich bis dato noch nicht persönlich kannte. Er ist Karikaturist, Maler, Clown, Schreiber und vieles mehr. Wir vereinbarten recht schnell ein "BlindShooting" in Ehrang in seinem riesigen Atelier. Ich war sehr gespannt auf den mir unbekannten Herrn und die Shooting Location. Aber irgendwie hatte ich ein positives Gefühl, dass das Shooting ein Erfolg werden würde. Und so war es schlussendlich auch. Ich lernte einen sehr lebendigen und vielseitigen Herrn kennen, dem man seine 60 Lenze beileibe nicht anmerkte. Seine Trier-Rom-Wanderung vor kurzem, beeindruckte mich sehr. Der sportliche "Clown" hat jede Menge zu erzählen und hat schon mehrere Leben gelebt. In seinem riesigen Atelier wandelten wir herum und experimentierten mit unterschiedlichen Kleidungsstücken und Szenen. Vom umgebauten Einkaufswagen über das Mini Bobbicar bis zum pinken Hasen setzte ich alles mit Roland ins rechte Licht. Roland ist für mich ein wunderbares Beispiel dafür, dass man seinen Leidenschaften nachgehen und nicht in engen Strukturen, die einem Sicherheit versprechen festhalten sollte. Am Ende fügt sich alles so, wie es sein soll. Ich danke Roland für diese Einblicke in sein Leben und Sein!

RaumMann 2 - Herr Winkels

Shooting Nummer 2: Herr Winkels alias Hendrik 

Kennengelernt haben wir uns vor einigen Jahren, als ich angefangen habe im Zapotex Trier aufzulegen. Anscheinend gefiel Hendrik mein spezieller Morgenstern Mix aus elektronischen Klängen gepaart mit Indie POP und noch so manch anderen musikalischen Perlen, recht gut. Über die Jahre legten wir manche Nacht als Herr Winkels und Frau Morgenstern gemeinsam auf und präsentierten unser Abendprogramm: "Ein Kessel Buntes"! Es war mir stets eine große Freude mit Hendrik zusammen ein tolles und vor allem interessantes Set zusammenzustellen. (Ich sage nur PING PONG)

Was uns noch so verbindet: Seit nun über 3 Jahren treffen wir uns in unregelmäßigen Abständen mit zwei weiteren Damen zu Kochabenden. Diese sind für uns schon legendär! Und sind stets ROT im Kalender anzustreichen. Hendrik ist in unserer frauenlastigen Runde der stolze Hahn am Tisch. 

Hendrik war der erste Mann, den ich wegen einem Shooting fragte; und er stellte sich und seine Wohnung an einem sonnigen Herbsttag mir und meiner Kamera zur Verfügung. Dort ist er Musiker, Lebemann, Leser, Sammler, Koch, Gastgeber und so manches mehr.

RaumMann 1 - Peter Fath

MännerShooting Nummer 1 - PETER 

Der Startschuss meiner Männerserie erfolgte mit Peter Fath; Kneipenbesitzer des "PIRANHA"s in Trier, Konzertfotograf und noch vieles mehr. Ich kenne Peter schon seit einigen Jahren und wir haben schon so manch tolles Konzert gemeinsam genossen. Unser Shooting fand an einem Nachmittag Anfang November in Peters Kneipe statt. Zwischendurch stattete Peters Vermieterin, eine recht betagte Dame, uns einen Besuch ab. Wäre sie ein Mann gewesen, so wäre sie mein nächstes Modell geworden. Peter und ich verbrachten eine konzentrierte und sportliche Zeit; vor allem ich, da ich des öfteren, um einen Perspektivwechsel zu machen, auf Barhockern und der Theke herumkletterte. Eine sehr bunte und geschichtsträchtige Atmosphäre in der Kneipe, die einiges über Peter erzählt. Ein weiteres Modell war seine Kamera.
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Der Start meines Blogs RaumMann

"Männer in ihrem natürlichem Lebensraum" lautet meine Fotoserie, die ich seit Oktober 2015 verfolge. Mein Name ist Simone Busch, eine Künstlerin, wohnhaft in Trier, die sich fotografisch mit dem männlichen Geschlecht auseinandersetzt. Es ist eine spannende und aufregende Arbeit mit unterschiedlichen Männern, die ich mit viel Energie und Spaß verfolge. Mein Bestreben, ist es vielfältige, charaktervolle und interessante Männer, die unterschiedlich im Alter, Beruf, Herkunft, Familienstand, etc.sind, abzulichten. Das Shooting findet dann an einem vom jeweiligen Modell gewähltem Ort statt. Oft ist der natürliche Lebensraum eines Mannes sein Zuhause. Mein visuelles Ziel ist es, auf einem Foto verschiedene Seiten eines Mannes zu zeigen. Jedes einzelne Shooting ist für mich ein besonderes Erlebnis. Deswegen möchte ich in diesem Blog darüber berichten und hoffe auf zahlreiche Interessierte!

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Fotoprojekt: RaumMann 

2015 habe ich mein Fotoprojekt "Männer in ihrem natürlichen Lebensraum"  oder kurz "RaumMann" in Trier gestartet. Die erste Ausstellung von 40 RaumMännern fand im Frühjahr 2016 im KM9 (Trier) statt und stieß auf sehr reges Interesse. Es ist ein aufregendes Projekt, von dem ich an dieser Stelle berichte. Nicht nur die Fotos sind Ziel meines Tuns, auch die einzelnen Begegnungen und die Shootings sind erzählenswert und fließen in meine Arbeit hinein. Viel Spaß bei Euren Besuchen auf meiner Seite!