WHERETO Multimediale Ausstellung 20.10.-10.11.2018

WHERETO 

Karla Marx unterwegs - Auf der Suche

 

Eine multimediale Ausstellung von

 

Simone Busch & Steve Strasser.

 

FOTOAUSSTELLUNG - KURZFILM - HÖRSPIEL - RAUMINSTALLATION – PERFORMANCE

 

20.10.-10.11.2018 Galerie Netzwerk. Trier.

 

 

 

DIE FOTOAUSSTELLUNG: WHERETO: Die Fotojägerin ist die Kunstfigur Karla Marx. Die Frau im roten Kleid, unterwegs in großen Städten und auf dem Land. Immer auf der Suche nach dem Glück, der Erfüllung, Frieden, Vollkommenheit, Liebe, Hoffnung und Gerechtigkeit. Auf der Suche findet sie Antworten und neue Fragen.

Eine endlose Reise - das Leben der Karla Marx.

Auf diesen Reisen, an solch unterschiedlichen Orten in Europa im Jahr 2018, entstand die Fotoserie "WHERETO: Karla Marx unterwegs - Auf der Suche" mit Selbstportraits der Fotojägerin Simone Busch alias Karla Marx. Eine rote Silhouette, den Blick in die Ferne gerichtet, eine einsame Gestalt in grundverschiedenen Gegenden. Von Trier, Luxembourg bis Lissabon, von urbanen Plätzen bis in ländliche Gefilde, ist Karla mit ihrer Kamera unterwegs.

 

DER KURZFILM: „WHERETO – DER FILM“. 2018 entstand der Kurzfilm des Filmemachers Steve Strasser. Er begleitete die Fotojägerin alias Karla Marx auf ihrer Suche in Europa. Der Kurzfilm entstand in Städten, wie Valencia, Porto, Lissabon, Brüssel und Trier. Karla läuft durch urbane, verlassene, industrielle Landschaften. Tanzt zwischen Weinreben an der Mosel. Treibt rastlos am Meer und am Straßenrand. Ein Film über die Kunstfigur Karla Marx, auf ihrer Suche und Finden durchs Leben.

 

DAS HÖRSPIEL: Die Gedanken auf Karlas unendlicher Reise, gibt es während der Ausstellung als literarisches Hörspiel innerhalb der Fotoausstellung WHERETO. Vorgetragen von der Künstlerin Simone Busch selbst und untermalt von Geräuschen, aufgenommen an Orten ihrer großen Suche.

 

FOTOAUSSTELLUNG: VERMARXTUNG: Eine visuelle Retroperspektive auf das Karl Marx Jubiläumsjahr 2018. Karla Marx war dieses Jahr mit der Kamera auf den Spuren ihres Namensvetters. Vieles, was in seinem Namen produziert, dargestellt und verkauft worden ist, wird in diesem Teil der Ausstellung zu sehen sein. Entstanden ist eine Serie der Vermarktung von Marx. „Vermarxtung“ ergänzt die philosophische Thematik der Karla Marx an einem hochaktuellen Beispiel der Stadt Trier.

 

DIE RAUMINSTALLATION: Während den 22 Tagen der multimedialen Ausstellung, wird im 3. Raum der Galerie eine Rauminstallation aus Dingen, die weggeworfen worden sind, entstehen. Dieser Teil der Ausstellung ist Sinnbild unserer Wegwerfgesellschaft, der Kapitalanhäufung und des Konsumverhaltens der Gesellschaft und erweitert somit die Gedankenwelt der Karla Marx. Dieser Raum wird sich stetig verändern und der Ausstellungsbesucher darf gerne aktiv an den Veränderungen teilhaben.

 

WEITERE HIGHLIGHTS: Innerhalb der 3 Wochen von WHERETO werden weitere Kunstveranstaltungen und Aktionen stattfinden. Von einer Fotoaktion mit der Fotojägerin, einer vermarxistischen Tanzperformance, einem Kurzfilmabend bis zu Wohnzimmerkonzerten von lokalen Musikern aus unterschiedlichen musikalischen Richtungen, wird die Galerie Netzwerk 22 Tage lang zu einem Ort der Begegnung von Künstlern und Interessierten.

 

 

Fotoprojekt: RaumMann 

2015 habe ich mein Fotoprojekt "Männer in ihrem natürlichen Lebensraum"  oder kurz "RaumMann" in Trier gestartet. Die erste Ausstellung von 40 RaumMännern fand im Frühjahr 2016 im KM9 (Trier) statt und stieß auf sehr reges Interesse. Es ist ein aufregendes Projekt, von dem ich an dieser Stelle berichte. Nicht nur die Fotos sind Ziel meines Tuns, auch die einzelnen Begegnungen und die Shootings sind erzählenswert und fließen in meine Arbeit hinein. Viel Spaß bei Euren Besuchen auf meiner Seite!

2017 folgten zwei weitere RaumMann Ausstellungen. Im Februar 2017: Zur Steipe. Trier. Im Juli 2017: Die Bühne. Trier. Im Oktober 2017 wanderte eine Auswahl an RaumMännern nach Berlin, um sich in der Landesvertretung Rheinland Pfalz zu präsentieren. 

Das Projekt RaumMann wird bald weitergehen. Soviel sei verraten, dass ich für die 3. Generation öfter reisen werde.